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Aussenreinigung

Autoreinigungsmittel: eine Übersicht

Im Internet finden Sie Autoreinigungsmittel en masse. Aber welche Produkte sind wirklich wichtig? Mit diesem Artikel behalten Sie den Durchblick.

Denken Sie daran, dass besonders professionelle Autoreinigungsmittel viele chemische oder aggressive Inhaltsstoffe aufweisen können. Sie sollten sich deshalb entsprechend mit Gummihandschuhen und einer Schutzbrille schützen und immer die Gebrauchsanweisung des Produkts beachten.

Wichtige Autoreinigungsmittel

Wenn Sie Ihr Auto selber waschen, achten Sie darauf, dass es im Schatten steht. Denn viele Autoreinigungsmittel trocknen in der prallen Sonne zu schnell, wodurch es zu Schlieren und Flecken kommen kann, die Sie dann zusätzlich wegpolieren müssen.

Bevor Sie mit der eigentlichen Außenreinigung anfangen, sollten Sie das Fahrzeug mit einem Hochdruckreiniger oder Wasserschlauch gründlich abspülen, um so viele Schmutzpartikel wie möglich zu entfernen. Fangen Sie mit den Felgen an, da hier oft schmutziges Wasser hochspritzt, das dann beim Waschen der Karosserie entfernt werden kann.

Autorückbank mit Reinigungsmittel säubern

Folgende Hilfsmittel und Autoreinigungsmittel sind besonders wichtig:

  • Waschbürste: Autos lassen sich mit diesem Hilfsmittel, das oft an einen Gartenschlauch angeschlossen werden kann, extrem einfach und gründlich waschen. Besonders, wenn Sie angetrocknete Verschmutzungen oder Insekten entfernen wollen, ist sie hilfreich. Waschbürsten sind außerdem mit Teleskopstangen erhältlich, die das Reinigen großer Fahrzeuge erleichtern. Modelle mit weichen Naturborsten garantieren auch bei anfälligen Lacken eine schonende Reinigung.
  • Staubsauger: Er ist unabdingbar, wenn Sie Fußmatten und Innenräume Ihres Autos reinigen wollen. Verschiedene Aufsätze ermöglichen, in schwer erreichbare Ecken etwa unter dem Sitz zu gelangen.
  • Glasreiniger: Reiniger wie Viss Kraft&Glanz Glas&Flächen können sowohl für die Windschutzscheiben als auch für die Armaturen verwendet werden. Beachten Sie immer die Herstellerangaben und testen Sie das Produkt an einer unauffälligen Stelle, bevor Sie es großflächig auftragen.
  • Autoshampoo: Hier sollten Sie auf ein speziell für Ihr Auto abgestimmtes Autoreinigungsmittel zurückgreifen, da zu aggressive Produkte die Oberschicht des Lacks angreifen können.
  • Felgenreiniger: Verwenden Sie einen säurefreien Reiniger, der die Felgen schonend säubert. Säurehaltige Felgenreiniger sollten nur für besonders hartnäckige Fälle verwendet werden.

Mittel für die Fahrzeugpflege

Eine gute Autopolitur ist für die Fahrzeugpflege unerlässlich. Bei verwitterten und matten Lacken ist eine Profi-Autopolitur zu bevorzugen, die einen hohen Schleifmittelanteil aufweist. Reinigen und pflegen Sie Ihr Auto regelmäßig, ist eine sanfte Glanz-Politur geeignet, die nicht nur poliert, sondern die Oberfläche außerdem konserviert.

Auch für die anfälligen Gummidichtungen gibt es spezielle Pflegemittel, die ihre Langlebigkeit unterstützten und nach einer Grundreinigung des Autos angewendet werden sollten. Entsprechend können Sie im Fachhandel eine Versiegelung für die Felgen kaufen, die sie vor Ablagerungen schützt.

Zusätzlicher Schutz für das Auto: Nanoversiegelung

Eine gute Autopolitur ist in den meisten Fällen ausreichend, um Ihr Fahrzeug zu pflegen. Wer sich jedoch nicht scheut, mehr Geld auszugeben, der sollte sich über eine Auto-Nanoversiegelung informieren. Sie verwendet Siliziumpartikel, die einige tausend Atome oder Moleküle klein sind. Sie wird in einer hauchdünnen Schicht aufgetragen und gleicht mikroskopisch kleine Unebenheiten in der Karosserie oder den Scheiben aus.

Die Auto-Nanoversiegelung hat einen abperlenden Effekt, schützt also vor Staub, UV-Strahlen, Fett, Vogelkot und Schmutz. Bei Regen reinigt sich das entsprechend behandelte Auto deshalb fast von selbst, wodurch der Putzaufwand deutlich reduziert wird. Ein Win-win für diejenigen, die die regelmäßige Fahrzeugpflege leid sind.

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Wenn Sie Zeit sparen wollen, können Sie in die Waschstraße fahren, anstatt die Außenreinigung Ihres Autos selber vorzunehmen. Nach dem Winter sollte die Fahrzeugpflege sowohl eine Vorwäsche als auch eine Unterbodenwäsche beinhalten, die das Streusalz, das sich an unzugänglichen Stellen festgesetzt haben kann, vollständig zu entfernen.

Wichtigsten Schritte:

  1. Außenreinigung: Wenn Sie Ihr Auto nicht in die Waschstraße bringen möchten, kann ein Hochdruckreiniger bei der Vorwäsche ein professionelles Ergebnis erzeugen. Halten Sie mindestens 30 Zentimeter Abstand, um zu verhindern, dass die empfindliche Elektronik beschädigt wird.
  2. Innenreinigung: Materialien im Inneren des Autos sind meist weniger anfällig als der Lack. Deshalb schadet es nicht, ein Autoreinigungsmittel mit einem Haushaltsreiniger zu ersetzen, um Polster und Armaturen zu putzen. Achten Sie auf die Materialverträglichkeit und befolgen Sie die Herstellerangaben.
  3. Fahrzeugpflege: Nach der gründlichen Reinigung können Sie empfindliche Stellen wie Gummidichtungen und Lack, aber auch Felgen mit Pflegemitteln behandeln. So sehen sie länger neu aus und sind besser vor der Witterung geschützt.