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Für kesse Sohlen: Wie Sie Parkett aufarbeiten und pflegen

Parkettböden müssen kein vergangener Luxus sein. Mit den richtigen Methoden können auch Sie Ihr Parkett aufarbeiten und in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Im Gegensatz zu Holzdielen, die ein rustikales Aussehen haben, verleiht Parkett Ihrem Zuhause eine elegante, luxuriöse Note. Man unterscheidet zwischen dem traditionellen Stab- und Mosaikparkett, das direkt auf den Estrich geklebt wird, zwischen Mehrschichtparkett und Fertigparkett. Letzteres besteht aus verleimten Holzschichten, wird versiegelt geliefert und ermöglicht eine einfache Verlegung.

Da Keime und Bakterien auf einem gut gepflegten Parkettboden kaum Chancen haben, ist er besonders für Allergiker geeignet. Wird er geölt oder gewachst, bleibt die natürliche Atmungsfähigkeit des Holzes erhalten, was dem Raumklima gut tut. Es gibt also viele Gründe, warum Sie Ihr Parkett pflegen und hegen sollten. Dieser Artikel erklärt, wie Sie Ihr Parkett auffrischen und gewachstes oder geöltes Parkett pflegen – fachgerecht und unkompliziert.

Parkettreinigung und –pflege: Tipps

Folgendes sollten Sie bei der Parkettreinigung und –pflege beachten:

  • Schützen Sie sich bei der Parkettreinigung immer mit Gummihandschuhen und Atemschutz vor Staub und Chemikalien und befolgen Sie die Herstellerangaben des verwendeten Produkts.
  • Verwenden Sie bei der Pflege Ihres Parketts ausschließlich weiche Hilfsmittel und verzichten Sie auf Reiniger, die Ammoniak enthalten sowie auf Mikrofasertücher oder –Mopps. Sie können die Oberflächenbeschichtung angreifen.
  • Halten Sie Ihr Parkett immer sauber und trocken, indem Sie regelmäßig Krümel und anderen Oberflächenschmutz wegkehren und verschüttete Getränke sofort mit Küchenpapier aufnehmen.
  • Wischen Sie das Parkett mit einem feuchten Mopp. Tränken Sie ihn nicht übermäßig und verwenden Sie einen milden Reiniger oder ein Spezialprodukt.
  • Verwenden Sie bei gröberen Flecken oder Verschmutzungen eine Mischung aus Wasser und Essig.
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  • Wenn Sie geöltes Parkett pflegen wollen, ölen Sie es in regelmäßigen Abständen nach. Gleiches gilt für gewachste Böden, die zweimal jährlich gewachst werden müssen. Ob Sie Parkett ölen oder lackieren beeinflusst den Pflegeaufwand. Lackiertes Parkett muss lediglich einmal im Jahr intensiv gereinigt werden. Die versiegelnde Eigenschaft des Lacks nimmt dem Holz jedoch seine Atmungsfähigkeit. Darüber hinaus können kleine Kratzer in gewachstem und geöltem Parkett leicht ausgebessert werden, während lackiertes Parkett nach einer Ausbesserung komplett neu versiegelt werden muss.

Parkett renovieren: Eine Kurzanleitung

Wenn Ihr Parkett stumpf und abgenutzt aussieht, muss es abgeschliffen und neu behandelt werden. Zuvor sollten Sie jedoch kleine Löcher mit Holzleim ausbessern und herausstehende Nägel senken. Eine anschließende Parkettreinigung ist der letzte Schritt, bevor Sie mit dem Schleifen beginnen.

Denken Sie daran, eine Atemschutzmaske zu tragen, um sich vor Schleifstaub zu schützen und diesen nach dem anschließenden Aufsaugen sofort zu entsorgen, da er leicht entzündbar ist. Leihen Sie sich eine Parkettschleifmaschine aus dem Fachhandel aus und besorgen Sie sich einen Winkelschleifer für Ecken und Kanten.

Die Körnung, die Sie für den ersten Grobschliff verwenden, hängt davon ab, wie uneben der Boden ist. Setzen Sie den Schleifer erst auf, wenn er seine maximale Drehzahl erreicht hat, da sonst Rillen entstehen können, und heben Sie ihn zum Schluss mit einer Vorwärtsbewegung an. Fangen Sie an der Wand in die Raummitte hinein an und gehen Sie einmal vorwärts und dann zurück. Tragen Sie die alte Oberflächenbeschichtung mit diagonalen Bewegungen ab und entfernen Sie anschließend den Staub.

Wenn Sie Ihr Parkett aufarbeiten wollen, ohne Spuren zu hinterlassen, sollten Sie beim nächsten Schleifvorgang dem Verlegmuster folgen. Anschließend bearbeiten Sie Ecken und Kanten.

Reicht ein Zwischenschliff aus, gehen Sie zum Feinschliff mit feinkörnigem Aufsatz über und reinigen Sie den Boden anschließend, bevor Sie ihn neu versiegeln.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Sie auf Ihrem ehemals stumpfen Boden bald wieder eine kesse Sohle aufs Parkett legen!

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Wenn Sie Parkett neu verlegen lassen, achten Sie auf die Stärke der Nutzschicht, die zwischen 2,5 und 22 mm beträgt. Je stärker sie ist, desto öfter können Sie das Parkett renovieren. Denn bei jeder Aufarbeitung wird die Oberfläche abgeschliffen. Die Parkettelemente werden so mit der Zeit immer dünner.

Wichtigsten Schritte:

  1. Eine regelmäßige Parkettreinigung und –pflege unterstützt die Langlebigkeit Ihres wertvollen Parkettbodens. Obwohl diese Art von Bodenbelag vergleichsweise arbeitsintensiv ist, lohnt sich der Zeitaufwand, da ein gut gepflegter Parkettboden Jahrzehnte überdauern kann.
  2. Eine Renovierung ist erst dann nötig, wenn der Boden stumpf oder abgenutzt aussieht. Je nach Holz- und Versiegelungsart sowie nach Intensität der Nutzung und Pflege können neue Holzböden mehrere Jahre ohne Aufarbeitung auskommen.