Ein guter Freund hat sich vor Kurzem Parkett gekauft und es anschließend selbst verlegt. Bevor er diesen Arbeitsaufwand auf sich nahm, haben wir eine längere Unterhaltung über die richtige Pflege von Parkett geführt. Er hatte zunächst Sorge, dass Parkett sehr pflegeaufwendig sei. Da konnte ich ihn beruhigen. Die regelmäßige Reinigung von Parkett ist nicht schwierig. Mit der richtigen Pflege können Sie lange Freude an diesem natürlichen Bodenbelag haben, der über die Jahre eine gewisse Ausstrahlung und Patina entwickelt. 1. Staubsaugen für die tägliche Reinigung Parkett besteht aus Holz, das wiederum auf Wasser reagiert und sich bei zu viel Wasser verziehen kann. Sie sollten daher grundsätzlich sparsam mit Wasser umgehen.Für die tägliche Entfernung von Staub und Krümeln eignet sich ein Staubsauger, der jedoch eine Hartbodendüse haben muss, damit Sie das Parkett nicht zerkratzen. Achten Sie beim Bewegen eines Bodenstaubsaugers darauf, dass Sie ihn mit Bedacht über das Parkett rollen. Besser eignet sich ein Handstaubsauger, da er nur mit der Düse den Parkettboden berührt. Sie können auch mit einem weichen trockenen Wischmopp den Schmutz zusammenfegen. 2. Die richtige Reinigung von versiegeltem Parkett Ab und zu ist es nötig, Ihr versiegeltes Parkett feucht zu reinigen. Seien Sie hier besonders vorsichtig mit zu viel Wasser, denn ein versiegelter Parkettboden darf nicht zu nass werden. Wasser kann zum Beispiel unter die versiegelte Oberfläche wandern und dort das Parkett aufquellen lassen. Auch Verfärbungen und Grauschleier können sich bilden, wenn Sie das Parkett häufig zu nass wischen.Richtig ist, einen weichen Wischlappen oder Wischmopp aus Baumwolle und einen speziellen Parkettreiniger zu verwenden, den Sie je nach Gebrauchshinweis in das lauwarme Wischwasser geben. Wringen Sie den Lappen oder Mopp gut aus, so dass er „nebelfeucht“, also nur noch leicht feucht ist. Sie können auch ab und zu mit reinem Wasser ohne Reinigungszusatz wischen, sollten dann jedoch ab und zu ein spezielles Parkettpflegemittel verwenden. Achten Sie während des Wischens darauf, dass Sie gut lüften, damit das Parkett schnell wieder trocknet. 3. Die richtige Reinigung von geöltem Parkett Ist Ihr Parkett geölt, können Sie ebenfalls feucht wischen, sollten aber auch hier einen nebelfeuchten Wischlappen oder Wischmopp aus Baumwolle verwenden. Sie können ab und zu mit reinem lauwarmen Wasser wischen, dauerhaft aber empfiehlt sich ein spezielles Reinigungsmittel für geölte Bodenbeläge wie Parkett oder Dielen. Das reinigt nicht nur, sondern enthält auch pflegende Bestandteile, die Ihrem geölten Parkettboden gut tun. Achten Sie auch hier darauf, während des Wischens für eine gute Belüftung zu sorgen, damit Ihr Parkett schnell trocknet. Ein bis zwei Mal im Jahr ist übrigens eine Spezialpflege bei geöltem Parkett zu empfehlen, das heißt, Sie tragen dann ein Pflegeöl auf. So wird die Öl-Versiegelung Ihres Parketts regelmäßig aufgefrischt. 4. Wasser und Feuchtigkeit: auf die richtige Dosis kommt es an Achten Sie immer darauf, zu viel Wasser und Feuchtigkeit direkt auf Ihrem Parkett zu vermeiden, besonders wenn Sie feucht wischen. Sollte Ihnen einmal eine Blumenvase umkippen oder ein Glas Wasser umfallen, wischen Sie die Flüssigkeit gleich wieder auf und lassen Sie sie auf keinen Fall eintrocknen. Generell sollten Sie auf ein gutes Raumklima achten, denn zu viel Trockenheit kann Ihrem Parkett auf Dauer auch schaden. Während der Heizsaison können Sie zum Beispiel kleine Schalen mit Wasser auf Ihre Heizkörper stellen, um einer zu trockenen Raumluft entgegenzuwirken. 5. Diese Reinigungsmittel sind bei Parkett tabu Absolut tabu zur Reinigung von Parkett sind aggressive Reinigungsmittel, Essigreiniger oder Scheuermilch und Mikrofasertücher, die die Parkettoberfläche angreifen oder zerkratzen können. Achten Sie immer darauf, entweder mit reinem Wasser zu reinigen oder ein Spezialmittel für versiegeltes oder geöltes Parkett zu verwenden. Damit pflegen Sie Ihren hochwertigen Bodenbelag richtig.