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Babykleidung waschen

Ihr Wäscheberg wird immer größer, weil Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Babykleidung richtig waschen sollten? Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen!

Die Haut von Neugeborenen und Kleinkindern ist anfällig und das Immunsystem noch schwach. Gleichzeitig verschmutzt Babykleidung schnell – ob durch Brei, Erbrochenes, undichte Windeln oder die Neugier der Kleinen auf alles, was neu ist und als Erstes in die Hand oder den Mund genommen wird, um es zu testen und zu erkunden.

Damit wird das Waschen von Babykleidung zu einer regelmäßigen Aufgabe, die manchmal unüberschaubar scheinen mag. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sie ganz einfach zu bewältigen ist, wenn Sie ein paar grundlegende Dinge beachten, um Ihr Baby vor unnötigen Chemikalien und Bakterien zu schützen. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein Waschmittel für Babykleidung kaufen und wie Sie Babykleidung richtig waschen und Flecken entfernen, ohne dass Sie Ihre Waschroutine auf den Kopf stellen müssen.

Tipps zum Waschen von Babykleidung

  • Solange Ihre eigene Kleidung nicht schadstoffbelastet ist, können Sie sie zusammen mit der Babykleidung waschen und so zusätzliche Waschgänge vermeiden.
  • Wenn Sie ein Waschmittel für Baby-Kleidung kaufen, achten Sie darauf, dass es möglichst mild ist, damit es die Haut Ihres Babys nicht unnötig reizt. Die meisten Baby-Waschmittel sind phosphatfrei und unparfümiert, haben jedoch eine gute Reinigungskraft, so dass ein zusätzliches Desinfektionsmittel nicht erforderlich ist. In jedem Fall sollten Sie ein Flüssigwaschmittel vorziehen, da die Gefahr, dass sich Waschmittelrückstände in der Babykleidung festsetzen, so wesentlich geringer ist. Eine biologische Alternative stellen Waschnüsse dar.
  • Verwenden Sie nie einen herkömmlichen Weichspüler, sondern entweder einen Schuss Essig oder einen speziellen Weichspüler für Babykleidung.
  • Waschen Sie die Babykleidung auf der auf dem Etikett angegebenen Höchsttemperatur, um möglichst viele Keime und Bakterien beim Waschen abzutöten. Bettwäsche sollte immer auf mindestens 60 Grad gewaschen werden, da hohe Temperaturen außerdem Hausstaubmilben abtöten können, die sonst ebenfalls eine Allergie auslösen können.
  • Stark verschmutzte Babykleidung sollten Sie vorbehandeln. Es gibt zahlreiche Hausmittel, die Ihnen dabei helfen können und die Sie chemischen Fleckenentfernern unbedingt vorziehen sollten, um Ihr Baby nicht unnötig zu belasten. Gallseife ist hier eine gute Lösung für fast alle Arten von Flecken. Vergessen Sie nicht, dass das Kleidungsstück nach der Vorbehandlung wie gewohnt gewaschen werden sollte. Hier sind weitere Beispiele für übliche Flecken und Hausmittel, die sie bekämpfen können:
  • Milch: Waschen Sie sie einfach mit kaltem Wasser aus, bevor Sie das Kleidungsstück in die Wäsche geben.
  • Gras: Massieren Sie vorsichtig etwas Zitronensaft kreisförmig von innen nach außen in den Fleck ein. Die Zitronensäure hat bleichende Kräfte.
  • Spinat: Reiben Sie den Fleck mit einer Kartoffelscheibe ein, bevor Sie die Kleidung waschen.
  • Fett und Öl: Behandeln Sie den Fleck so schnell wie möglich. Streuen Sie Babypuder oder Maisstärke darauf, die überschüssiges Fett aufsaugen. Lassen Sie es 30 Minuten lang wirken, schütteln Sie das Puder ab und waschen Sie die Babykleidung wie gewohnt.
  • Karotten: Geben Sie etwas Babyöl auf den Fleck, reiben Sie es ein und waschen Sie das Kleidungsstück in der Maschine. Beta-Carotin ist fettlöslich und kann außerdem durch das Trocknen der Kleidung in der Sonne weiter ausgebleicht werden.

Wenn Sie diese Waschmethoden in Ihre Routine integrieren, wird Ihr Wäscheberg schnell und ohne Probleme schrumpfen. So haben Sie mehr Zeit für sich und Ihren kleinen Racker und können die Welt zusammen erkunden!

Für weitere Informationen über die Inhaltsstoffe der in diesem Tipp erwähnten Produkte lesen Sie “Was in unseren Produkten steckt“.

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Obwohl es ganz einfach ist, Babykleidung zu waschen, gibt es einen Punkt, den Sie unbedingt beachten sollten: Verwenden Sie niemals Weichspüler. Laut Dermatologen kann dies zu einer höheren Anfälligkeit für Allergien führen. Verwenden Sie stattdessen einen Schuss Essig, der die Babykleidung genauso weich macht und die empfindliche Haut Ihres Kindes schützt.

Wichtigste Schritte:


  • Ob Babykleidung vom Discounter oder Bio-Babykleidung, neue Kleidungsstücke sollten Sie mindestens einmal waschen, bevor Sie sie verwenden. Chemikalien und andere Schadstoffe, die bei der Produktion entstehen, können sich in der Kleidung festsetzen und durch die Haut Ihres Babys oder durch das bei Babys beliebte Lutschen von Kleidung in den Organismus aufgenommen werden. Auch Bio-Babykleidung kann durch die Lagerung oder im Laden Schadstoffe annehmen.
  • Grundsätzlich können Sie Babykleidung wie Ihre eigene Kleidung auch in der Waschmaschine waschen. Verwenden Sie jedoch ein spezielles Baby-Waschmittel oder ein Waschmittel für empfindliche Haut wie Coral Sensitive+ und verzichten Sie auf Weichspüler.
  • Sie können Babykleidung im Trockner trocknen oder die besonders bei Flecken bleichende Kraft der Sonne nutzen, wenn Sie sie auf der Wäscheleine trocknen. Das anschließende Bügeln kann zwar keine Schadstoffe beseitigen, aber Keime und Bakterien zusätzlich abtöten.