Bye bye, Kälte – endlich scheint die Sonne und die Wintersachen können verstaut werden! Ich freue mich so auf meine Sommerkleider und Sandalen, dass ich nicht besonders darauf achte, meine Winterklamotten ordentlich wegzuräumen. Bis ich dann im Herbst wieder verzweifelt die Kinderhandschuhe suche oder mein Mantel völlig muffig von der schlechten Luft in die Reinigung muss. Dabei ist das richtige Verstauen der Wintersachen ganz einfach:

  1. Mäntel und Jacken sollten auf keinen Fall luftdicht verstaut werden, da sie sonst modrig riechen können. Am besten lagerst du sie während der Sommermonate zusammengelegt im oberen Teil deines Kleiderschranks. Dort sind sie vor Staub geschützt und gleichzeitig gut belüftet. Wenn du dort keinen Platz hast, kannst du sie auch in atmungsaktiven Kleidersäcken auf dem Dachboden, im Keller oder in der Garage aufhängen. Kleine Lavendelsäckchen oder Zedernholzstücke halten die Motten fern. Stelle sicher, dass die Mäntel und Jacken vor dem Verstauen trocken sind. Am besten gibst du Daunenmäntel, Skijacken & Co. vorher noch in die Reinigung – dann hast du sie beim ersten Schnee frisch und sauber wieder bereit.
  2. Accessoires wie Hüte, Schals und Handschuhe solltest du auch nur vollständig trocken verstauen. Damit du sie im Herbst wieder leicht findest, kannst du diese kleinen Teile in durchsichtige Taschen aus Plastik packen. Alternativ kannst du sie in Körben oder Schachteln aus Papier verstauen und außen beschriften. Achtung: Wenn du sie außerhalb des Wohnraums, wie z. B. im Keller oder in der Garage lagerst, musst du sie vor Feuchtigkeit schützen. Dazu am besten durchsichtige Plastikboxen verwenden, die sich stapeln lassen.
  3. Pullover, Jacken und andere Kleidungsstücke aus Wolle sind besonders empfindlich: Zum einen müssen sie vor Feuchtigkeit und Staub geschützt werden, gleichzeitig muss das Naturmaterial aber atmen können. Du solltest sie deshalb auf jeden Fall einpacken, zum Beispiel in Kissenbezüge oder Beutel aus Baumwolle oder in einen atmungsaktiven Kleidersack, und in offenen Schubladen verstauen. Unbedingt Lavendel oder Zedernholz dazugeben, damit Motten fernbleiben.
  4. Deine Winterschuhe und Winterstiefel solltest du gut reinigen und trocknen und ihnen anschließend eine Extra-Pflege gönnen. In einem weiteren Schritt mit Zeitungspapier oder Küchenpapier ausstopfen. Bei besonders schönen Stücken lohnt es sich, in Schuhspanner zu investieren, damit sie den Sommer über nicht die Form verlieren. Packe sie in Beutel aus Baumwolle, Leinen oder Fleece. Wenn du keinen Platz hast, sie im Schrank zu verstauen, gibt es auch die Möglichkeit, sie in Schuhkartons unterm Bett einzulagern.
  5. Schischuhe, Eislaufschuhe und weiteres Wintersportzubehör ist weniger zimperlich und hält den Sommer im Keller oder auf dem Dachboden gut durch. Es reicht ein Plastiksack, der sie vor Schmutz und Staub schützt. Denke auch hier daran, sie vorher mit Zeitungspapier auszustopfen und nur gut getrocknet einzupacken.
  6. Taschen, die du in den warmen Monaten nicht verwendest, besonders die aus Leder, solltest du in Baumwollbeuteln verstauen, damit sie atmen können. Du kannst mehrere Taschen zusammen in Boxen aus Karton (kein Plastik, da kommt keine Luft dazu) einsortieren und beschriftet zum Beispiel im oberen Teil des Kleiderschranks oder auf dem Dachboden verstauen.

Wie du siehst, braucht es nur ein wenig System und die richtigen Behälter, wie zum Beispiel Plastikboxen oder Kleidersäcke, um deine Wintersachen richtig zu verstauen. Am wichtigsten: Bevor du deine Wintersachen einlagerst, solltest du sie waschen und gut trocken. Erst dann sind sie bereit für die Sommerpause und stehen dir ruck-zuck, sobald das Thermometer fällt, wieder mit einem Griff zur Verfügung!