Frühjahrsputz im Home-Office.

Charlie Kim schafft in kürzester Zeit Ordnung

Aktualisiert

Frühjahrsputz im Home-Office

Das Home-Office erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Egal, ob Sie einen Großteil Ihrer Arbeit zu Hause erledigen oder nur ein paar Stunden dort am Schreibtisch sitzen – auch das heimische Büro muss gereinigt werden. Was bietet sich da besser an, als ein kleiner Frühjahrsputz. Folgen Sie meinen Tipps, dann erzielen Sie in kurzer Zeit hervorragende Putzergebnisse.

Die traditionelle, leicht eingestaubte Topfpflanze im Büro hat heutzutage ja meist ausgedient. In Ihr heimisches Büro können Sie trotzdem etwas Natur bringen, z. B. mit einem frischen Strauß saisonaler Blumen oder einem kleinen pflegeleichten Kaktus.

1. Starten Sie mit Aufräumen und Sortieren

Nein, ich rede hier nicht vom Aussortieren aller jahrzehntealten Papiere – auch wenn das von Zeit zu Zeit wichtig ist, um nicht in alten Ordnern zu versinken. Ich meine die Papiere, die sich auf Ihrem Schreibtisch und allen Ablageflächen angesammelt haben. Sortieren Sie diese, heften Sie ab bzw. archivieren Sie und geben Sie alles, was nicht mehr gebraucht wird oder relevant ist, in den Papiermüll. Gleichzeitig können Sie den Papierkorb unter oder neben Ihrem Schreibtisch leeren.

2. Staubsaugen kommt vor Staubwischen

Das Gerücht stimmt: Beim Staubsaugen wird Staub aufgewirbelt, der sich auf offenen Flächen niederlässt. Deshalb: Bevor Sie mit dem Staubtuch Ihre Oberflächen reinigen, sollten Sie zunächst staubsaugen. Mit dem richtigen Aufsatz können Sie gleich Ihre Polstermöbel absaugen einschließlich Schreibtischstuhl und Lesesessel.

3. Staubwischen aller offenen Oberflächen

Anschließend kommt Ihr Staubtuch zum Einsatz. Putzen Sie mit einem geeigneten Staubtuch über offene Flächen, Bücher und Ordner. Durch die elektrostatische Aufladung sollte der Staub am Tuch kleben bleiben und nicht durch die Luft fliegen. Pflegeleichte Oberflächen reinigen Sie am besten gleich mit einem feuchten Tuch. Geben Sie entweder etwas Spülmittel oder ein paar Spritzer Essig und Zitrone ins Putzwasser. Wichtig: Putzen Sie immer von oben nach unten, da Staub oder Dreck nach unten fallen kann.

4. Tastatur, Maus und Telefon reinigen

Tastatur, Maus und Telefon sind häufig, wenn nicht sogar täglich mehrere Stunden in Gebrauch und können wahre Dreckschleudern sein. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich auf einer Computertastatur ein Vielfaches mehr an Keimen und Bakterien tummeln als auf öffentlichen Toiletten. Die Reinigung ist jedoch nicht einfach und hängt auch von der Art Ihrer technischen Ausrüstung ab. Haben Sie eine separate Computertastatur, sollten Sie diese zunächst vom Computer trennen, bevor Sie sie putzen. Bei einem Laptop ist das meist nicht möglich. Diesen sollten Sie aber auf jeden Fall ausschalten und vom Stromnetz trennen. Mit Wasser sollten Sie grundsätzlich vorsichtig sein, auch wenn manche – meist sehr alte – Computertastaturen wasch- oder spülmaschinenfest sind. Ob das bei Ihnen der Fall ist, lesen Sie am besten in der Gebrauchsanleitung nach bzw. kontaktieren Sie den Hersteller. Falls Sie nicht sicher sind, ob Ihre Tastatur in die Wasch- oder Spülmaschine kann, empfehle ich folgendes Vorgehen: Nehmen Sie zunächst Ihren Staubsauger, stellen diesen auf die niedrigste Stufe ein und saugen Sie die Tastatur mit entsprechendem kleinen Aufsatz ab. So können Sie gröberen Schmutz und Krümel entfernen. Anschließend geben Sie ein paar Spritzer Glasreiniger auf ein sauberes Tuch oder etwas Küchenpapier, aber nur so viel, dass Ihr Reinigungslappen leicht feucht ist. Sprühen Sie auf keinen Fall Reinigungsmittel direkt auf Ihre Tastatur, Ihren Laptop oder andere technische Geräte. Wischen Sie mit dem angefeuchteten Lappen über Tastatur, Maus und Bildschirm und reinigen Sie gleich auch Ihr Telefon, die Schreibtischlampe und gegebenenfalls Bilderrahmen mit. In die Ecken und Winkel Ihrer Computerausrüstung gelangen Sie mit einem Wattestäbchen, auf das Sie ebenfalls etwas Glasreiniger geben können. Wenn es Ihnen so geht wie mir, dann fühlen Sie sich in Ihrer aufgeräumten Arbeitsumgebung nicht nur wohler, sondern arbeiten auch effektiver.

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