Winterzeit – Kuschelzeit? In 5 Schritten zu mehr Hygge daheim

Wir sorgen für mehr Wohlbefinden in der kalten, grauen Jahreszeit.

Aktualisiert

Sitzecke mit Zimmerpflanze, grauem Sessel und Bücherregal

Im Herbst und Winter, wenn die Tage kurz sind, es stürmt, schneit und draußen so richtig ungemütlich ist, verbringen wir sehr viel Zeit in unseren Wohnungen und Häusern. Das ist besonders in nordischen Ländern wie Dänemark und Norwegen der Fall. Kein Wunder also, dass die Menschen dort die perfekte Strategie gegen den Winterblues entwickelt haben: Hygge. Eine genaue Übersetzung ins Deutsche gibt es nicht, aber Wohlbefinden und Gemütlichkeit beschreiben es schon sehr gut. Und danach ist uns vom Team Cleanipedia sehr. Wir haben uns deshalb einmal angeschaut, wie du dein Zuhause in ein kleines Hygge-Paradies verwandeln kannst, ohne gleich deine gesamte Innenausstattung austauschen zu müssen.

Verzichte für ein authentisches Hygge-Gefühl auf Raumsprays oder Duftkerzen mit chemischen Duftstoffen. Greife stattdessen auf natürliche ätherische Öle zurück, die du z. B. mit einer Aromalampe oder einem Duftstein verbreiten kannst.

1. Das bedeutet Hygge

Gemütlichkeit, Heimeligkeit und vor allem: die Abwesenheit von allem, was dem Wohlbefinden in den eigenen Wänden entgegensteht – das ist Hygge.

Hygge kann deshalb sowohl eine flauschige Decke oder ein knisterndes Kaminfeuer sein als auch ein gemütliches Essen mit Freunden. Bevor du also in neue Dekogegenstände für dein Zuhause investierst, überlege dir zunächst, was deiner Stimmung an kalten, ungemütlichen Tagen guttut und wie du Gelegenheiten zum Wohlfühlen daheim schaffst und alles Ungemütliche für die nächsten Monate verbannst.

2. Mehr Ordnung für mehr Wohlbefinden

Der Sommer ist definitiv vorbei, wenn die ersten Herbststürme aufziehen und die bunten Blätter auf deinen Balkon oder die Terrasse geweht werden. Wenn auch du dich wohler fühlst in einem aufgeräumten Zuhause, dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, auszumisten und Platz zu schaffen für jene Dinge, die dir in den nächsten Monaten wichtig sein werden. Das fängt bei den Sommerkleidern, Strandtüchern und Flip Flops an, die jetzt Wollpulli, Wollmantel und Stiefeln weichen müssen. Aber auch auf Ablageflächen wie den Schreibtisch oder den Couchtisch kannst du einen prüfenden Blick werfen und alle Dinge wegsortieren oder wegwerfen, die nicht mehr gebraucht werden und Ungemütlichkeit verbreiten.

3. Hole Decken und Kissen hervor

Vielleicht hast du deine Wolldecken, Plaids und extra bequemen Sofa-Kissen im Sommer wenig gebraucht, doch nun ist es Zeit, sie aus ihren Verstecken hervorzuholen und für kuschelige Herbsttage bereitzulegen. Gut platziert, z. B. auf der Sofalehne, sorgt schon der Anblick deiner liebsten Kuscheldecke für eine wohlige Stimmung. Und wenn du deine Wolldecke und die Kissen zuvor noch richtig gereinigt oder gewaschen hast, dann verdirbt auch kein muffiger Geruch das angenehme Wohngefühl.

4. Sorge für angenehmes Licht und stelle Kerzen auf

Wenn es draußen dunkel ist, nutzen wir meist jede Gelegenheit, um tagsüber ein bisschen Sonnenlicht abzubekommen und unseren Vitamin-D-Speicher aufzufüllen. Denn das steigert bekanntlich die Stimmung und beugt Depressionen vor.

Nun können wir leider keine Sonne zuhause aufhängen, aber du kannst dafür sorgen, dass deine Beleuchtung so angenehm wie möglich ist. Das geht z. B., indem du statt des großen Deckenleuchters kleine Tisch- oder Stehlampen anschaltest. Besonders beliebt bei den hyggevernarrten Dänen sind Kerzen – in jegliche Form und Farbe. Du kannst dir z. B. ein kleines Kerzentablett herrichten mit ganz unterschiedlich großen Kerzen, die du regelmäßig austauschst und erneuerst. Das Tablett kannst du dann dort aufstellen, wo du dich gerade aufhältst.

5. Bereite gemütliche Essensgelage vor

Hygge beschreibt nicht nur, wie dein Zuhause aussieht, sondern auch, wie du dort deine Zeit verbringst. Und was erwärmt das Herz besser, als ein gemütlicher Abend mit Freunden, bei dem stundenlang gegessen, getrunken und geredet wird. Dazu sind keine ausgefallenen Tischdekorationen nötig, im Gegenteil: je natürlicher, desto besser, ob mit Holzbrett, Keramiktassen oder uriger Teekanne aus Gusseisen. Denn auch wenn die Picknick-Saison definitiv vorbei ist, auch im Herbst und Winter lässt es sich hervorragend gemeinsam speisen und dabei die Zeit genießen.

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