Schlaf gut, lebe besser!

Erholsame Nacht – energiereicher Tag! Wir verraten dir, wie Schlafhygiene, Kissenwechsel und Lavendel dich besser schlafen lassen.

Aktualisiert

aufgeräumtes Bett

Auf einen Blick:

  • Was bedeutet Schlafhygiene?
  • Bett, Matratze und Bettwäsche richtig reinigen
  • Die Kraft von Licht und Geruch
  • Weitere Tipps für erholsamen Schlaf
Ein Trick aus Omas Zeiten: Nimm einen Schlüsselbund in die Hand und lass diese über die Bett- oder Sofakante baumeln. Wenn du in die Tiefschlafphase kommst, entspannen sich deine Handmuskeln und der Schlüssel fällt scheppernd zu Boden. Jetzt bitte aufstehen und nicht weiterschlummern!

Was bedeutet Schlafhygiene?

Hygiene hat in diesem Zusammenhang (fast) nichts mit Putzen zu tun. Der Begriff beschreibt bestimmte Verhaltensweisen, die für einen erholsamen Schlaf förderlich sind. Wer sich an diese hält, schafft die besten Voraussetzungen für gesunde Nachtruhe. 

Aber natürlich kann schlechter Schlaf auch an gesundheitlichen Problemen liegen. Bei lange anhaltenden Schlafstörungen ist deshalb immer dein Arzt der beste Ansprechpartner!

 

Tipps für einen erholsamen Schlaf

  1. Routinen schaffen: Die Zubettgeh- und Aufstehzeiten sollten möglichst regelmäßig sein. Auch am Wochenende!
  2. Drei Stunden vor dem Schlafengehen solltest du am besten nichts mehr essen, keinen Alkohol trinken, keinen Sport treiben und andere aufregende Tätigkeiten vermeiden.
  3. Elektrische Geräte am Bett sind Tabu! Das künstliche Bildschirmlicht sowie die Inhalte von Social Media, Video-Streaming und Co. beschäftigen dein Gehirn und behindern die Schlafhormone.
  4. Wer wach ist, sollte raus aus dem Bett! Dein Gehirn assoziiert dein Bett idealerweise NUR mit Schlaf. Statt nachts wach im Bett zu liegen, stehe besser auf und beschäftige dich mit einer einfachen, langweiligen Aufgabe  – zum Beispiel Unterlagen sortieren. So wirst du hoffentlich schnell wieder müde.
  5. Dein Schlafzimmer sollte ruhig, ordentlich und gemütlich sein. Bei Unordnung fällt es deinem Geist schwerer, zur Ruhe zu kommen.

Bett, Matratze und Bettwäsche richtig reinigen

Wie oft sollte man die Bettwäsche wechseln?

Jeder Mensch schwitzt pro Nacht bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit aus und verliert Haare und Hautschuppen. Dazu kommt dann noch Staub, der sich auch in sauberen Schlafzimmern tagsüber auf dein Bett legt. Kurz: Dein Bett sieht zwar sauber aus, trotzdem entwickeln sich schnell Unreinheiten. Du solltest deine Bettwäsche also regelmäßig wechseln, am besten einmal in der Woche. Spätestens nach zwei Wochen sollte die Bettwäsche ausgetauscht werden!

Am Morgen ist es empfehlenswert, Kissen und Decken kurz ausklopfen und zu lüften.

 

Wie wasche ich Bettwäsche richtig?

Bettlaken und -wäsche können meist mit Feinwaschmittel bei 40 bis 60 Grad gewaschen werden. Du findest auf Cleanipedia einen ausführlichen Ratgeber zum Waschen deiner Bettwäsche

Vielleicht hast du auch das schon mal erlebt: Du möchtest dein Bett neu beziehen, aber die Wäsche aus dem Schrank riecht schon ein wenig muffig? Mit diesen Tipps bleibt deine Bettwäsche auch im Schrank lange frisch

Denke dran, auch das Innenleben deiner Bettwäsche – also Decken und Kissen – regelmäßig zu waschen. Meist reicht eine schonende Reinigung einmal jährlich. 

 

Hygiene für die Matratze

Eine gute Matratze ist die wichtigste Grundlage für guten Schlaf. Und sie hält bei guter Pflege zwischen fünf und zehn Jahren. Danach sollte sie in jedem Fall ausgetauscht werden, weil sich auch bei bester Hygiene Milben bilden. Wenn du eine Liegemulde in deiner Matratze entdeckst, solltest du sie auch dann austauschen, wenn sie noch jünger ist.

Aber keine Sorge: Du kannst viel für die Hygiene deiner Matratze tun. Zum einen solltest du sie regelmäßig wenden. Etwa einmal im Monat ist ideal. Bei der Gelegenheit kannst du sie einmal absaugen und so Staub und Milben entfernen.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Reinigungstipps für deine Matratze, die wir in diesem Artikel für dich zusammengestellt haben. 

Die Kraft von Licht und Geruch

Ein frisches und sauberes Bett lädt dich zum Schlafen ein. Mit der richtigen Atmosphäre fühlst du dich dann besonders wohl und erholst dich gut.

Auch eine ruhige Umgebung und Dunkelheit sind wichtig. Durch Rolladen oder verdunkelnde Vorhänge – die zusätzlich auch noch Außengeräusche dämpfen – signalisierst du deinem Körper, dass es Nacht ist und damit Schlafenszeit.

Bestimmte Gerüche können deinen Schlaf ebenfalls fördern, weil sie direkt auf den Teil in deinem Gehirn einwirken, in dem Emotionen verarbeitet werden. Besonders wirksam ist Lavendel. Gib einfach ein paar Tropfen Lavendelöl zur Wäsche oder stell dir selbst ein Raumspray her. Dafür mischt du wenige Tropfen Lavendelöl mit Wasser in einer Pumpflasche. Besprühe damit Bett und Vorhänge. Weitere ätherische Öle, die für einen gesunden Schlaf sorgen, sind Sandelholz, Rose, Kamille, Jasmin oder Bergamotte.

Weitere Tipps für erholsamen Schlaf

  • Bei Einschlafproblemen helfen Podcasts oder Hörbücher. Stell einen Sleep-Timer und achte darauf, dass du die Stimmen nur gerade so wahrnehmen kannst. Dann fällt es dir leichter, beim Zuhören einzuschlafen.
  • Nicht nur deine Bettwäsche, sondern auch dein Schlafanzug sollte oft gewaschen werden! Und findest du nicht auch, dass es ein wunderbares Gefühl ist, frisch geduscht mit gewaschenem Schlafanzug in einem neu bezogenen Bett zu liegen?
  • Nicht jeder schläft gerne bei geöffnetem Fenster. Aber frische Luft brauchst du für guten Schlaf. Lüfte daher dein Schlafzimmer vorm Schlafengehen und direkt nach dem Aufstehen.
  • Studien zeigen, dass für die meisten Menschen eine Temperatur zwischen 18 und 20 Grad ideal ist. Teste aus, wie du dich am wohlsten fühlst.

Wir wünschen dir eine entspannte Nacht und:

Schlaf gut!

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