schimmel vorbeugen
Haushalt organisieren

Wie Sie Schimmel in der Wohnung vorbeugen können: sieben praktische Tipps

Wie können Sie Schimmel vorbeugen und Ihr Zuhause zu einer schimmelfreien, gesunden Umwelt für Ihre Familie machen? Lesen Sie hier sieben einfache Tipps.

Schimmel besteht aus mikroskopisch kleinen Pilzen, die für die Natur von äußerster Wichtigkeit sind. Wenn er aber im Haus auftritt und sich als schwarze Flecken oder pelziger Schrecken bemerkbar macht, ist Schluss mit lustig. Denn Schimmelpilze können unsere Gesundheit angreifen und verbreiten sich schnell, können aber nur schwer beseitigt werden. Aber wie gefährlich ist Schimmel im Haus wirklich? Und wie können Sie Schimmel in der Wohnung vorbeugen? Mit unseren sieben praktischen Tipps können Sie Ihr Heim langfristig vor den lästigen Pilzen schützen, indem Sie Schimmel vorbeugen.

Wie Sie Schimmel in der Wohnung vorbeugen können: sieben praktische Tipps

Wie gefährlich ist Schimmel im Haus?

Schimmel kann überall wachsen: an den Wänden, im Teppich, ja sogar an Kleidung und im Essen. Die Schimmelpilz-Bekämpfung ist kostspielig und der Schimmel potentiell gefährlich. Aber wie gefährlich ist Schimmel tatsächlich? Menschen, die angeschlagen sind oder deren Immunsystem geschwächt ist, können verschiedene Symptome aufweisen, wenn sie längerfristig Schimmel ausgesetzt werden. Sie können unter einer verstopften Nase, Halsschmerzen, Husten, gereizten Augen, Ausschlag und anderen Beschwerden leiden, wenn der Schimmel Sporen freisetzt, die inhaliert werden. Gesunde Menschen hingegen zeigen nur selten Symptome.

Wie können Sie Schimmel in der Wohnung vorbeugen?

Wie immer gilt: Ein Vorbeugen ist besser als die Schimmelpilzbekämpfung hinterher, die kostspielig sein kann und nicht immer gründlich ist. Mit diesen einfachen Tipps können Sie Schimmel vorbeugen und zuhause ein gesundes, hygienisches Umfeld für sich und Ihre Familie garantieren:

wie gefährlich ist schimmel
  1. Finden Sie die Problemzonen in Ihrem Haus. Kondensation und Luftfeuchtigkeit stellen einen perfekten Nährboden für Schimmelpilze dar. Finden Sie deshalb zuerst die Bereiche im Haus, die am meisten Feuchtigkeit aufweisen, um Problemzonen zu bestimmen. Achten Sie auf Kondensation an Fenstern, Grundwasser im Keller, Wasserflecken an Wänden und andere Anzeichen und schaffen Sie Abhilfe. Was hilft gegen Schimmel? Zum Beispiel, den Teppich im Keller zu entfernen, die Wand mit schimmelresistenter Farbe zu streichen oder den Abstand zwischen Möbeln und Wänden zu vergrößern.
  2. Trocknen Sie nasse Bereiche immer sofort. Wenn Sie Schimmel im Bad vorbeugen wollen, ist die beste Lösung, nasse Fliesen und Böden nach dem Baden mit einem Tuch abzutrocknen. Auch beim Kochen entsteht reichlich Kondensation. Hängen Sie Wäsche nach dem Waschen auf, da sich in der Waschmaschine schnell Schimmel entwickeln kann.
  3. Lüften Sie gut. Alltägliche Aktivitäten wie das Wäschewaschen, Kochen oder duschen lassen den Feuchtigkeitsgehalt in Ihrem Haus in die Höhe schießen. Wenn Sie Schimmel im Bad vorbeugen wollen, sollten Sie deshalb nach dem Duschen – am besten währenddessen – die Fenster öffnen und die Tür schließen. So kann die feuchte Luft entweichen. Öffnen Sie zwischen dem Lüften Türen, die normalerweise verschlossen bleiben, damit auch dort die Luft zirkulieren kann.
  4. Überfüllen Sie Schränke nicht. Überfüllte Kleider- und Küchenschränke sind gute Nährböden für Schimmel, da die Luft hier schlecht zirkuliert. Deshalb ist es auch wichtig, Möbel mindestens fünf Zentimeter von der Wand entfernt aufzustellen.
  5. Schützen Sie Zimmerpflanzen. Die feuchte Erde von Zimmerpflanzen zieht Schimmel an wie ein Magnet. Was hilft gegen Schimmel an Pflanzen? Ein natürliches Produkt wie Lapacho-Tee, den Sie im Reformhaus finden können. Geben Sie etwas davon in das Wasser, mit dem Sie die Pflanzen gießen. Das Öl des Lapacho-Baums hält selbst Pilzen im Regenwald stand und kann so auch Schimmel in der Wohnung vorbeugen.
  6. Hängen Sie Wäsche draußen auf. Kondensation ist eine der Ursachen für Schimmelbildung zuhause. Er liebt warme, feuchte Umgebungen. Ihre Wäsche stellt da keine Ausnahme dar. Wenn Sie einen Balkon oder Garten haben, hängen Sie die Wäsche an der frischen Luft auf. Wenn nicht, vermeiden Sie, sie auf der Heizung zu trocknen, da dies zu noch stärkerer Kondensation führt. Schließen Sie stattdessen die Tür und öffnen Sie das Fenster in dem Raum, in dem Ihre Wäsche trocknet.
  7. Putzen Sie regelmäßig. Das gilt besonders für die oben genannten Problemzonen im Haus. Oft können sich Staub und Flecken auf Oberflächen bei genauem Hinsehen als Schimmel entpuppen. Es ist daher wichtig, Schimmel sowie Bakterien den Nährboden zu entziehen, indem Sie regelmäßig putzen. Vergessen Sie aber nicht, die Oberflächen anschließend trocken zu wischen!

Wenn Sie zuhause Schimmel vorbeugen möchten, sind diese sieben Tipps die beste Voraussetzung für ein schimmelfreies, hygienisches Haus und eine gesunde Familie.

Top-Tipp:


Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Haus kann Schimmel begünstigen. Denken Sie deshalb immer daran, jeden Tag in jedem Zimmer zu lüften – besonders dann, wenn Sie gerade geduscht oder gekocht haben.

Wichtigste Schritte

Damit Sie sich die Schimmelpilzbekämpfung sparen können, sind diese Schritte unumgänglich:

  1. Lüften Sie jeden Tag in jedem Zimmer. Eine gute Luftzirkulation ist das A und O, wenn Sie Schimmel vorbeugen möchten
  2. Trocknen Sie feuchte Oberflächen, sobald sie entstehen. Zum Beispiel nach dem Baden, Kochen oder Wäschewaschen
  3. Hängen Sie Wäsche draußen auf oder schließen Sie die Tür und öffnen Sie die Fenster