Ab dem Tag, als ich endlich einen Geschirrspüler mein Eigen nannte, nahm meine Lebensqualität steil zu. All die endlosen Stunden, die ich zuvor mit dem Spülen von dreckigen Tellern, Tassen und Töpfen verbrachte – jetzt übernimmt das meine freundlich summende Spülmaschine. Doch auch ein Geschirrspüler muss regelmäßig gereinigt werden. Und dafür gibt es ein paar einfache und noch dazu umweltfreundliche, rein natürliche Hausmittel. Welche das sind und wie Sie diese anwenden, lesen Sie in meinen Tipps. 1. Warum muss eine Spülmaschine überhaupt gereinigt werden? Wie auch bei Ihrer Waschmaschine und Ihrem Wasserkocher lagert sich in Ihrem Geschirrspüler Kalk ab – wie viel das ist, hängt vom Kalkgehalt Ihres Wasser ab. Kalkablagerungen mindern das einwandfreie Funktionieren Ihres Geschirrspülers, können den Energieverbrauch erhöhen und die Lebensdauer Ihres Gerätes verkürzen. Kalkablagerungen ziehen zudem Bakterien und Pilze an, die sich darauf gern ansiedeln und für einen unangenehmen Geruch sorgen können. Auch andere Gebrauchsspuren, zum Beispiel Verunreinigungen von Essensresten, müssen regelmäßig entfernt werden, damit Sie auch wirklich sauberes Geschirr aus Ihrem Geschirrspüler nehmen. Warten Sie mit dem Reinigen Ihres Geschirrspülers nicht so lange, bis Ihr Gerät nicht mehr gut funktioniert, die Spülgänge immer länger dauern oder Ihre Maschine schlecht riecht. Ich empfehle, alle 12 Wochen bzw. einmal im Vierteljahr eine Grundreinigung Ihrer Spülmaschine vorzunehmen. 2. Zitronensäure hilft gegen Kalkablagerungen in der Spülmaschine Zitronensäure erhalten Sie in Pulverform in der Drogerie oder im Supermarkt. Sie eignet sich hervorragend dazu, Kalkablagerungen entgegenzuwirken und zu entfernen. Lösen Sie das Pulver laut Gebrauchsanweisung in Wasser auf und putzen Sie mit der Lösung und einem Lappen den Innenraum Ihrer Spülmaschine, die Spülarme und die Dichtungsgummi. Anschließend verteilen Sie circa zehn Esslöffel Zitronensäure im Inneren Ihrer Maschine und lassen einen Spüldurchgang mit hoher Temperatur, aber ohne Geschirr durchlaufen. 3. Essig hilft gegen Bakterien und Kalk in der Spülmaschine Auch Essig eignet sich hervorragend dazu, Kalkablagerungen entgegenzuwirken und tötet zudem noch Bakterien und Pilze. Geben Sie zunächst zwei Tassen Essig in Ihre mit Wasser gefüllte Küchenspüle oder einen Eimer. Wischen Sie mit der Lösung und einem Lappen den Innenraum Ihrer Maschine aus und reinigen Sie die Spülarme und Dichtungsgummis. Im verbleibenden Putzwasser weichen Sie das Sieb Ihrer Spülmaschine ein. Verteilen Sie abschließend zwei Tassen Essig auf dem Boden Ihres Geschirrspülers und lassen Sie einen Spüldurchgang mit hoher Temperatur, aber ohne Geschirr durchlaufen. Vergessen Sie nicht, die Außenränder der Tür und das Gehäuse einschließlich aller Bedienknöpfe regelmäßig zu reinigen. Nehmen Sie dafür einfach Essigreiniger und einen Schwamm zu Hilfe. 4. Natron, Essig oder Zitronensäure für die Intensivreinigung Ihrer Spülmaschine Die kombinierte Anwendung Natron, Essig oder Zitronensäure ist ein Rundumschlag gegen alle Kalkablagerungen, Pilze, Bakterien und schlechten Gerüche. Wichtig ist, dass Sie die Hausmittel nicht einfach vermischen, sondern wie folgt anwenden: Geben Sie zunächst drei Esslöffel Zitronensäure ins Pulverfach Ihres Geschirrspülers. Auf dem Boden der Spülmaschine verteilen Sie vier bis fünf Esslöffel Natronpulver. Wählen Sie nun ein Spülprogramm mit hoher Temperatur und lassen Sie es ohne Geschirr durchlaufen. Zunächst wirkt nun das Natronpulver im Inneren der Maschine und anschließend wird die Zitronensäure bzw. der Essig eingespeist. Sie suchen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Reinigung Ihrer Spülmaschine und Tipps, wie Sie einen Geschirrspüler richtig füllen? Dann lesen Sie hier weiter.