Unilever logo
Cleanipedia logo

Da brennt nichts an: Nachhaltige Backpapier-Alternativen und Backpapier-Ersatz

Du suchst einen Ersatz für Backpapier, weil Du mehr für die Umwelt tun möchtest? Hier findest du Vorschläge für nachhaltige Backpapier-Alternativen und Tipps für Backpapier-Ersatz, der nicht nach dem Gebrauch im Müll landet.

Aktualisiert

Backpapier Alternativen

Backpapier-Ersatz: 3 besonders umweltfreundliche Lösungen

1. Butter, Öl und Mehl statt Backpapier – so wie früher

Am besten schonst du die Umwelt, wenn du einfach auf Backpapier verzichtest. Du kannst Backbleche nämlich einfach mit Butter oder Margarine einfetten. Gut geeignet als Backpapierersatz sind auch eher geschmacksneutrale pflanzliche – oder sogar vegane - Fette wie Rapsöl oder Kokosfett. Das Einfetten von Backblechen bedeutet zwar mehr Abwasch, ist aber ökologisch am sinnvollsten.

Wenn du das Backblech zusätzlich mit etwas Mehl bestäubst, bleiben Kekse & Co. noch weniger haften. Alternativ kannst du Semmelbrösel, Nüsse oder Grieß verwenden. Das funktioniert übrigens auch, wenn du zum Beispiel einen Braten in einer Kastenform brätst und nicht willst, dass er anhaftet.

Alufolie ist kein nachhaltiger Backpapier-Ersatz: Aluminium besteht aus Bauxit. Der Abbau von Bauxit erzeugt viele Umweltprobleme und die Aluminiumproduktion verbraucht sehr viel Energie. Außerdem können Salze und Säuren kleinste Aluminiumteile aus der Folie lösen und auf diese Weise ins Essen eindringen.

2.  Oblaten für Kekse und Plätzchen als Backpapier-Ersatz

Ein sehr guter Backpapier-Ersatz sind Oblaten. Oblaten sind kleine dünne Scheiben aus einem Mehl-Wasser-Teig, die du im Supermarkt fertig kaufen oder selbst backen kannst. Oblaten eignen sich als Backpapier-Ersatz bei Keksen oder Plätzchen. Du legst die fertig geformten rohen Kekse einfach auf eine Oblate und die aufs Backblech. Backpapier wird dadurch überflüssig.

Das Beste: Du kannst die Oblate mitessen. Der Geschmack erinnert an Esspapier, das viele aus der Kindheit kennen.

Umfrage

Achtest du darauf, ob dein Reinigungsprodukt nachhaltig produziert wird?

0 Antworten

3.  Backpapier mehrfach verwenden

Backpapier ist praktisch und billig, aber es verursacht viel Müll – wenn man es nach einmaligem Gebrauch wegwirft. Der einfachste Weg ressourcenschonend mit Backpapier zu backen: Verwende Backpapier mehrfach. Laut Herstellern lässt sich Backpapier bis zu 5 Mal wiederverwenden.

Kompostierbares Backpapier: Wenn du auf Backpapier nicht verzichten möchtest, ist kompostierbares Backpapier eine sinnvolle Alternative. Das gibt es beispielsweise in vielen Bioläden oder Reformhäusern. Es funktioniert wie normales Backpapier, ist aber nicht gebleicht und dadurch chlorfrei. Du kannst es auf dem Komposthaufen oder im Biomüll entsorgen – es baut sich mit der Zeit vollständig ab. Nach Möglichkeit solltest du auch kompostierbares Backpapier nicht nach einmaligem Gebrauch wegwerfen.

Backpapier-Alternativen zur dauerhaften Verwendung

Wenn die Wiederverwendung oder der Verzicht auf Backpapier dich nicht überzeugen: Es gibt noch eine Reihe von Backpapier-Alternativen zur dauerhaften Verwendung:

1. Beschichtete Backpapier-Alternativen

Dauerbackpapier oder Backfolien sind meist mit Teflon oder Silikon beschichtet. Sie können immer wieder aufs Neue verwendet werden. Du kannst sie sogar mit einem sanften Spülmittel wie dem Free & Clear von Seventh Generation reinigen. Manche Modelle – auf die Hersteller-Angaben achten - dürfen sogar in die Spülmaschine.

Eine weitere Möglichkeit, auf Backpapier zu verzichten, sind Backmatten. Backmatten sind in der Regel aus Glasfaser hergestellt und mit Teflon beschichtet. Du kannst mit ihnen bis zu 200 Grad heiß backen und braten.

Darauf solltest du achten: Silikonhaltige Backformen können nach Angaben der Stiftung Warentest beim Backen winzige Kunststoffteilchen freisetzen. In jedem Fall solltest du Silikonformen, wie sie beispielsweise für Muffins oder Motivkekse im Handel sind, vor dem ersten Gebrauch für etwa 1 Stunde bei 200 Grad erhitzen, anschließend spülen und vor dem Befüllen leicht einfetten.

2. Hochwertige Backbleche als Alternative zu Backpapier

Moderne Backbleche machen es möglich, dass du ganz auf Backpapier verzichten kannst. Sie sind mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet, die dafür sorgt, dass sich Essensreste nicht ins Backblech einbrennen. Backbleche aus Glas können ebenfalls eine Alternative zu Backpapier sein: Sie sind aus hitzebeständigem Glas. Auf der glatten Oberfläche ohne Poren kann Back- oder Bratgut nicht stark anhaften.

Tipp: Beim Backen oder Braten ist was danebengegangen? Hier liest du, wie du ein eingebranntes und stark verschmutztes Backblech reinigen kannst

3. Pizzastein statt Backpapier

Es muss mal schnell gehen und die Pizza wandert aus dem Tiefkühlregal direkt aufs Backpapier und rein in den Ofen? Viel leckerer schmeckt sie, wenn du sie auf einem Pizzastein aufbackst. Pizzasteine bestehen aus hitzebeständigem Tonmaterial wie Schamottestein oder Cordierit. Ihr Vorteil: Sie nehmen die Feuchtigkeit beim Pizzabacken auf und die Pizza wird schön trocken und krustig. Außerdem geben Pizzasteine die Hitze gleichmäßig an den Pizzaboden ab.

Darauf solltest du achten: Pizzasteine nicht mit Spülmittel waschen. Tomaten- oder Käseflecken kannst du abkratzen und mit einem weichen Tuch abwischen. Mit der Zeit entwickelt der Stein eine schöne Patina. Mit der richtigen Pflege bleibt dir dein Pizzastein jahrelang erhalten.

Mehr nachhaltige Lösungen als nur Backpapier-Ersatz

Du interessierst dich für weitere Möglichkeiten, deinen Haushalt umweltfreundlicher zu machen? In der Rubrik „Nachhaltiges Handeln“ findest du unter anderem die folgenden Tipps:

Ursprünglich veröffentlicht

Newsletter abonnieren

Tipps und Tricks für all deine Fragen im Haushalt. Melde dich jetzt an und bleibe immer informiert über neue Produkte, Sonderangebote und vieles mehr.

Anmelden