Vermeide Plastik und schaffe Ordnung im Badezimmer

So kannst du dich mit weniger Plastik waschen und pflegen

Aktualisiert

Bambuszahnbürsten über der Spüle

Deine Dusche ist besetzt mit Shampoo- und Duschgelflaschen und deinen Badezimmerspiegel siehst du gar nicht, weil davor zu viele Cremetiegel, Deosticks und Mascaratuben stehen? Dann haben wir vom Cleanipedia-Team genau das richtige für dich: Gönne deinem Badezimmer einen Plastik-Detox und erfahre von uns, wie du allerhand Plastikmüll bei deinen Beauty- und Pflegeprodukten vermeiden und damit auch dein Badezimmer viel leichter und schneller putzen kannst. Hier kommen unsere besten Tipps zum Plastikvermeiden im Badezimmer:

Auch in Handtüchern kann Plastik sein: Achte bei deinen Badehandtüchern auf gute Baumwollqualität ohne zusätzliche synthetische Mikrofasern. Diese können sich beim Waschen lösen, gelangen beim Waschen in die Umwelt und können nur schwer wieder aus dem Wasser entfernt werden.

1. Steig um auf Shampoo und Duschgel in Seifenform

Die größten Platzverschwender im Bad sind bei den meisten die vielen Shampoo- und Conditioner-Flaschen sowie Duschgels Badezusätze in diversen Plastikverpackungen. Viel platzsparender und dabei umweltschonender sind die neuen Haarshampoos in fester Form: Du kaufst ein in Papier gewickeltes Seifenstück, das sich mit Wasser aufemulgieren lässt. Vom Reinigungs- und Pflegeeffekt gibt es keinen Unterschied zu herkömmlichen Haarpflegeprodukten. Dasselbe gilt für die gute alte Seife: Eine rückfettendes, feuchtigkeitsspendendes Seifenstück, verpackt nur in Papier, wäscht genauso gut wie das trendigste Duschgel.

2. Mach dein Deo selber

Die meisten Menschen benutzen Deosticks, Deoroller oder Deo-Pumpsprays, die in Plastik verpackt sind. Viel Plastikmüll aus dem Badezimmer ist die Folge. Dabei kannst du so einfach ein natürliches Deo selber machen. Dazu brauchst du:

  • 2 TL Natron aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt
  • 10 bis 12 Tropfen Lavendelöl
  • 100 ml lauwarmes, abgekochtes Wasser

Vermische die Zutaten miteinander und fülle sie in eine Sprühflasche aus Glas.

3. Verwende Pflegeutensilien aus Naturmaterialien und langlebigem Edelstahl

Vieles im Badezimmer ist aus Plastik, denn es kann nass werden und Plastik ist deshalb praktisch und trocknet schnell. Dabei machen Alternativen aus Holz oder Edelstahl den Job mindestens genauso gut: Wechsle auf eine Zahnbürste aus Holz, tausche deine Haarbürsten gegen Bürsten mit Naturhaar und Holzgriffen aus. Kaufe bewusst eine hochwertige Nagelschere, Nagelfeile, Rasierer und Co aus Edelstahl für einen längeren Gebrauch. Sogar Wattestäbchen und Klobürsten kannst du in einer plastikfreien Alternative kaufen.

4. Verwende Naturkosmetik in wiederbefüllbaren Glastiegeln und Glasflaschen

Wer im Drogeriemarkt vor dem Kosmetikregal steht und gerne plastikfrei einkaufen möchte, hat oft Probleme: Die meisten Lotionen und Haarkuren, ja sogar Fußcreme gibt es meist nur in Plastikbehältern. Kosmetikprodukte müssen frisch gehalten werden und das geht am günstigsten in Plastik. Nichtsdestotrotz finden sich hie und da Alternativen in Glas oder Dosen. Der Naturkosmetik-Profitipp: Kokosöl oder Sheabutter eignen sich hervorragend zur Körper- und Gesichtspflege und sind im Bio-Shop meist in Glas verpackt erhältlich. Dort kannst du auch hochwertige Öle wie Arganöl, Mandelöl oder Jojobaöl abgefüllt in Glasflaschen kaufen, mit denen du Haut und Haar pflegen kannst.

5. Upcycle Marmeladengläser & Co für dein Badezimmer

Zum Ordnunghalten im Badezimmerschrank eigenen sich kleine Holzkisten, Gläser und Stoffbeutel besonders gut. Die findest du mitunter am besten in der Küche, zum Beispiel:

  • Bewahre deine plastikfreien Wattestäbchen in einem alten Marmeladenglas auf.
  • Hänge Wattepads etc. in einem Stoffbeutel neben dem Spiegel auf. So hast du sie jeden Abend zum Abschminken schnell zur Hand.
  • Befülle alte Gläser in verschiedenen Größen mit deinen Lippenstiften, Mascaras, Nagellacken etc.
  • Mach ein Extra-Glas für deine Nagelpflege-Utensilien, die Rasierutensilien etc.
  • Anstatt kleiner Plastiktäschchen verwende Stoffsäckchen als Kosmetikbeutel.

6. Mach auch deine Putzroutine im Bad plastikfrei

Wenn du für weniger Plastik bei deinen Beauty- und Pflegeprodukten gesorgt hast, wirst du merken, wie viel mehr Platz auf einmal im Bad ist, weil die vielen Verpackungen wegfallen. Das erleichtert natürlich auch das Putzen! Damit auch deine Putzroutine im Bad so wenig Plastik wie möglich verbraucht, steige auf natürliche Hausmittel wie Essig und Backpulver um und benutze dort, wo dir Hygiene besonders wichtig ist, nur Reiniger in recycelten, nachhaltigen Plastikverpackungen, wie den Badreiniger Free & Clear von Seventh Generation.

Du hast es geschafft: Freue dich über dein aufgeräumtes und plastikfreies Badezimmer!

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