Nachhaltiges Handeln

Umweltfreundlich leben: Energie sparen im Haushalt und nachhaltiger Konsum

Wie Sie mehr für die Umwelt tun und gleichzeitig Geld und Energie sparen im Haushalt, erklärt dieser praktische Ratgeber.

Wir alle wollen etwas für die Umwelt tun. Die Maßnahmen, die wir treffen können, um unsere tägliche CO2-Bilanz zu verringern, können auf den ersten Blick entmutigend wirken. Es scheint, als müsse man sein Leben komplett umkrempeln, um einen Unterschied zu machen, aber die folgenden fünf Tipps sind gute Schritte, um sich diesem Ziel ganz einfach anzunähern. Und das Beste daran ist, dass ein nachhaltiger Konsum und ein reduzierter Energieverbrauch Haus- und Energierechnungen senken!

5 Tipps, wie Sie nachhaltig leben und Energie sparen im Haushalt

Überdenken Sie das Wäschewaschen: Wählen Sie Waschmittel, die auch bei 30 Grad effektiv reinigen, um Energie zu sparen, indem Sie kürzere Waschgänge oder eine niedrigere Temperatur beim Waschen verwenden. Andere empfehlenswerte Produkte sind solche, die entwickelt wurden, um weniger davon verwenden zu müssen oder deren Verpackung Sie auf dem Kompostierer entsorgen oder für andere Zwecke wiederverwenden können. Nachhaltiger Konsum ist keine Wissenschaft!

Reduzieren, wiederverwenden, recyceln: Wenn es um Abfälle geht, gibt es unzählige Möglichkeiten. Werden Sie kreativ und verwenden Sie Ihren Papierabfall wieder: Basteln Sie etwas Schönes daraus, zum Beispiel individuelle Briefumschläge oder Weihnachts- und Party-Dekorationen, verwenden Sie großes Papier oder Pappe als Leinwand für die Kinder, oder schützen Sie Ihren Bodenbelag damit, während Sie neu streichen.

Ausschalten: Energie sparen im Haushalt ist mit diesem Tipp einfacher denn je. Lassen Sie Ihre Geräte nicht im Standby-Modus laufen, sondern ziehen Sie den Stecker heraus, wenn Sie sie nicht benutzen. Dass Lampen, Fernseher und Heizungen ausgeschaltet werden sollten, wenn Sie den Raum länger nicht betreten, versteht sich von selbst.

Gärtnern: Nachhaltiger Konsum bedeutet, Produkte zu verwenden, die zukunftsfähig oder erneuerbar sind. Gemüse- und Obstsetzlinge sind da keine Ausnahme. Selbst wenn Sie keinen Garten haben, können Sie auf dem Balkon oder der Fensterbank Pflanzen wie Tomaten oder Erdbeeren ziehen, wenn Sie bereit sind, sich langfristig um sie zu kümmern. Je nachdem, wieviel Gemüse und Obst Sie ziehen möchten, muss dies nicht zeitaufwändig sein. Stattdessen kann das Aufziehen eigener Pflanzen Spaß machen und den Kindern Biologie hautnah vermitteln.

Abfall fachgerecht entsorgen: Einige der Stoffe und Produkte, die wir im Haushalt verwenden, können der Umwelt schaden, wenn Sie nicht fachgerecht entsorgt werden. Wenn Sie beispielsweise Speiseöl entsorgen, schütten Sie dies nicht in die Kanalisation, da es die Rohre beschädigen kann. Kleine Mengen können Sie in einer verschlossenen Plastikflasche in die Restmülltonne geben, während größere Mengen bei einem Entsorgungshof abgegeben werden sollten.

Wenn Sie Elektrogeräte entsorgen, sollten Sie dies entweder auf einem Recyclinghof tun oder beim Großhandel oder Fachgeschäft, die Ihre Geräte seit Einführung des 2015 in Kraft gesetzten Elektro- und Elektronikgerätegesetzes bei Neukauf eines gleichwertigen Geräts ohne Aufpreis zurücknehmen müssen.

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Nachhaltig leben ist tatsächlich genauso einfach getan wie gesagt! Vom Wäschewaschen auf niedrigeren Temperaturen zur Wiederverwendung von Plastiktüten und ein bisschen Gärtnerei können Sie schon heute einen Unterschied machen.