Ich mag flauschig weiche Handtücher. Leider sind meine schon etwas älter und nach häufigem Waschen mittlerweile alles andere als weich. Wenn ich bei Freunden oder meinen Eltern zu Besuch bin, fallen mir dann immer die flauschigen Handtücher auf. Ich habe mich deshalb schon oft gefragt, was ich beim Waschen meiner Handtücher anders machen kann, damit sie wieder so kuschelig sind wie am Anfang. Es gibt tatsächlich einiges, dass man beim Waschen und Trocknen von Handtüchern machen kann, damit sie lange weich und flauschig bleiben. 1. Deshalb werden Handtücher mit der Zeit härter und rauer Die meisten Handtücher bestehen aus Frottee, einem sehr saugfähigen Stoff. Beim Waschen werden die Fadenschlingen des Frottees plattgedrückt und richten sich möglicherweise nicht mehr auf. Das ist besonders der Fall, wenn du die Waschmaschine zu voll machst. Dabei werden die Handtücher sehr platt gedrückt und das geht auf Kosten des Materials. Zudem kann sich dabei das Waschmittel nicht mehr gut verteilen und Rückstände können in den Fasern hängen bleiben. Ein zweiter Grund kann die falsche Dosierung des Waschmittels sein. Nimmst du zu wenig, werden die Handtücher womöglich nicht richtig sauber und es lagern sich eventuell Kalkrückstände im Stoff ab. Nimmst du zu viel Waschmittel, bleiben Reste davon in den Fasern hängen. Das alles kann dazu beitragen, dass sich deine Handtücher nach der Wäsche hart und steif anfühlen. Halte dich deshalb immer an die Gebrauchsanweisung deiner Waschmaschine und des Waschmittels und die Pflegehinweise deiner Handtücher. Eine dritte möglich Fehlerquelle ist das Trocknen von Handtüchern: Besonders flauschig und weich werden Handtücher, wenn man sie im Trockner trocknet. Auch hier ist jedoch wichtig, den Trockner nach Vorschrift zu füllen – nicht zu viel und nicht zu wenig. Solltest du keinen Trockner zu Hause haben, dann vermeide die Handtücher zu eng zum Trocknen aufzuhängen oder über der Heizung zu trocknen. Dabei haben die Frotteefasern keine Chance, sich wieder aufzurichten. 2. So wäschst du Handtücher richtig, damit sie weich und kuschelig bleiben Zunächst einmal ist es wichtig, die Handtücher laut Pflegehinweisen zu waschen. Da die meisten Handtücher weiß sind oder helle Farben haben, kannst du sie oft zusammen bei 60 Grad waschen. Manche Handtücher, besonders farbige oder jene mit Verzierungen, können jedoch nur bei 40 Grad gewaschen werden. Sortiere daher vor dem Waschen deine Handtücher nach Farbe und Gradzahl. Beim Waschen von Handtüchern unter 60 Grad, z. B. bei 40 Grad, solltest du einen Hygienereiniger mit in die Waschmaschine geben. So stellst du sicher, dass Keime und Bakterien wirklich abgetötet werden, da das nur bei Temperaturen ab 60 Grad gewährleistet ist. Achte zudem darauf, dass du deine Waschmaschine nicht zu voll belädst, denn sonst leidet das Material. Auch eine zu geringe Füllung deiner Waschmaschine ist zu vermeiden, weil das die Flusenbildung verstärkt. 3. So trocknest du Handtücher richtig Ideal zum Trocknen von Handtüchern ist der Trockner. Wie oben beschrieben, werden Handtücher, selbst ältere, die bereits härter und steifer sind, im Trockner wieder flauschig weich. Die Fadenschlingen können sich dabei wieder aufrichten – aber nur, wenn du die Maschine nicht überfüllst.Solltest du keinen Trockner haben, dann hänge deine Handtücher zum Trocknen am besten über eine Wäschespindel. Dort haben sie genug Luft, um zu trocknen, und die Stofffasern haben genug Platz, um wieder in ihre ursprüngliche Form zu kommen. 4. Das kannst du tun, um aus harten Handtüchern wieder weiche zu machen Lege deine Handtücher vor der nächsten Wäsche in eine Essig-Wasser-Mischung: Mische dazu eine Hälfte Essig mit zwei Hälften Wasser und lasse deine Handtücher eine halbe Stunde darin baden.

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