Entschlüsseln der Waschprogramme
Wäsche

Entschlüsseln der Waschprogramme

Das Waschen der Wäsche ist ein unvermeidliches Dilemma, mit dem alle Studierenden irgendwann konfrontiert werden. Keine Panik, mit diesem Leitfaden ist die Auswahl des optimalen Waschprogramms ganz einfach.

Schnelle Touren:

  1. Wähle bei einer kleinen Waschladung ein Kurzprogramm.
  2. Für empfindliche Kleidungsstücke sind Synthetik-Programme oft besser.
  3. Das Eco-Programm ist eine gute Wahl, um Wasser und Strom zu sparen.

Erklärung der Einstellungen

Die verschiedenen Einstellungen beziehen sich auf unterschiedliche Arten von Stoffen und Kleidungsstücken. Wie Du weißt, gibt es unterschiedliche Verschmutzungsgrade. Durchgeschwitzte Sportbekleidung benötigt ein längeres Waschprogramm als ein T-Shirt, das nur ein oder zwei Stunden getragen wurde.

  • Kurzprogramm: Ideal für kleinere Ladungen mit nur leicht verschmutzter Kleidung, die schnell benötigt wird, z. B. wenn Du schnell ein Outfit brauchst.
  • Sportbekleidung: Dies sind längere Waschprogramme, die Schweißflecke und Gerüche entfernen sollen.
  • Wolle/Feinwäsche: Diese sind eine gute Wahl für Kleidungsstücke, die bei einer niedrigeren Temperatur schonender gewaschen werden sollten. Auch der Schleudergang ist langsamer. Perfekt zum Waschen des Pullovers, den Dir Deine Oma geschenkt hat und den Du nur anziehst, wenn Du sie besuchst.
  • Baumwolle: Diese Waschprogramme laufen oft bei höheren Temperaturen und eignen sich gut für Bettwäsche und strapazierfähige Baumwollkleidung.
  • Synthetik/Pflegeleicht: Diese Einstellungen gelten für Kleidung aus Materialien wie Viskose, Polyester oder Satin, die eine schonendere Reinigung erfordern. Diese Einstellung eignet sich auch für gemischte Waschladungen.
  • Hygiene/Sensitive-Programm: Diese Einstellung dient zur Entfernung von Allergenen und für Personen, die ein besonders hygienisches Waschprogramm oder ein gründliches Ausspülen benötigen, um Waschmittelrückstände zu entfernen.
  • Umweltfreundlicher/Eco-Modus: Ein Programm oder eine Funktion, mit der die Waschmaschine Wasser und Energie spart.

Einige Maschinen haben, je nach Hersteller, auch Einstellungen für Gardinen, Outdoor-Kleidung oder Daunenartikel. Passe die Einstellung nach Möglichkeit der Wäsche an. Es ist eine gute Idee, ähnliche Wäschestücke zusammen zu waschen und Kleidungsstücke wie Hemden oder dunkle Sachen für eine separate Wäsche zu sammeln.

Turnschuhe

Diese werden am besten bei einer niedrigeren Temperatur (30 °C) zusammen mit ein paar Handtüchern gewaschen, um den Lärm zu reduzieren. Entferne vorher losen Schmutz, nimm die Schnürsenkel heraus und packe Schnürsenkel und Schuhe zum Waschen in einen Netzbeutel. Sieh dir immer das Pflegeetikett auf den Turnschuhen an, um sicher zu gehen, dass sie maschinenwaschbar sind.

Temperatur

Bei vielen Waschmaschinen kannst Du die Waschtemperatur auswählen. 40 °C wird für eine wirkungsvolle Reinigung der meisten alltäglichen Kleidungsstücke als gute Wahl betrachtet. Verwende für stärker verschmutzte Wäsche höhere Temperaturen (über 40 °C). Bei Bettwäsche, die von Kranken verwendet wurde, könnte eine Waschtemperatur von 60 °C oder mehr von Vorteil sein. Der britische Gesundheitsdienst NHS empfiehlt, alle Bakterienquellen – beispielsweise gemeinsam genutzte Handtücher – bei 60 °C zu waschen, um eine Ausbreitung von Keimen zu verhindern.

Wenig getragene Kleidung kann bei niedrigeren Temperaturen – 20 °C oder 30 °C – gewaschen werden. Diese Einstellungen senken den Energieverbrauch, entfernen Flecken jedoch möglicherweise auch weniger wirkungsvoll. 

Geheimtipp:

Wähle im Zweifelsfall ein schonenderes Waschprogramm bei niedrigerer Temperatur. Oder eine Kaltwäsche.