Übelkeit, Durchfall, Erbrechen – das sind die typischen Symptome einer Magen-Darm-Erkrankung. Sie ist nicht nur sehr unangenehm, sondern hinterlässt auch Verunreinigungen im Haus und schlechte Gerüche. Verantwortlich für eine Magen-Darm-Erkrankung können unterschiedliche Erreger sein, von Viren über Bakterien bis hin zu Salmonellen. Je nach Art des Übeltäters dauert die Inkubationszeit länger oder kürzer und auch die Ansteckungsgefahr kann bis zu mehrere Wochen lang erhalten bleiben. Daher ist es also besonders wichtig, während und nach überstandener Krankheit auf Hygiene und Sauberkeit, besonders im Bad, zu achten. Mit welchen Schritten du dein Zuhause auf Vordermann bringst, wenn es dir wieder besser geht, liest du hier nach: Vorbemerkung: Diese Hinweise gelten für leichte Magen-Darm-Erkrankungen. Bitte besprich wenn möglich mit deinem behandelnden Arzt, ob du spezielle Hygienehinweise beachten musst. 1. Die große Wäsche Zunächst einmal öffne nach überstandener Krankheit Fenster und Türen und vertreibe mit viel frischer Luft die schlechten Gerüche. Du kannst auch Raumsprays benutzen oder Duftkerzen bzw. eine Duftlampe mit einem frischen Duftöl deiner Wahl, wie z. B. Minze. Während du also kräftig lüftest, sammelst du die benutzte Wäsche ein. Ganz wichtig sind die Bettwäsche, alle benutzten Handtücher einschließlich Geschirrhandtücher. Soweit die Pflegehinweise es zulassen, wäschst du das alles als Kochwäsche oder bei mindestens 60 Grad. Sollten nur 40 Grad möglich sein, dann gib einen Hygienereiniger hinzu, damit Bakterien und Keime auch wirklich abgetötet werden. 2. Gründliche Reinigung des Badezimmers Dein Badezimmer hast du in den letzten Tagen oder Wochen wahrscheinlich oft benutzt und sollte jetzt intensiv gereinigt werden. Du kannst entweder einen antibakteriellen Badreiniger nutzen oder einen Essigreiniger. Essig wirkt ebenfalls antibakteriell und bekämpft zudem unangenehmen Gerüche. Mit dem Badreiniger und einem Putzschwamm ausgerüstet, machst du dich an Waschbecken, Dusche bzw. Badewanne. Achte besonders darauf, alle Wasserhähne und Griffe im Bad gründlich zu reinigen. Der Toilette verpasst du ebenfalls eine Intensivreinigung. 3. Gründliche Reinigung der Küche

Wahrscheinlich ist dein Appetit in letzter Zeit nicht sehr groß gewesen, trotzdem solltest du deiner Küche eine gute Reinigung verpassen. Räume zunächst benutztes Geschirr in die Spülmaschine oder wasche es per Hand ab. Schau dich ebenfalls in deiner Küche nach Essen um, dass du bereits halb aufgegessen oder angefasst hattest. Das kannst du, um auf Nummer sicher zu gehen, im Biomüll entsorgen, falls es nicht abgewaschen werden kann. Dann nimmst du dir einen antibakteriellen Reiniger oder Essigreiniger und putzt damit und einem Putzschwamm alle Oberflächen und Griffe an den Schränken. 4. Zum Schluss: Lichtschalter und Türklinken abwischen Auf keinen Fall vergessen solltest du, Lichtschalter und Türklinken abzuwischen. Die werden gern beim Putzen vergessen und bieten einen Tummelplatz für Krankheitskeime. Um diese schnell zu reinigen, kannst du mit antibakteriellen Reinigungstüchern drüber wischen. Willst du auf ein umweltfreundliches Hausmittel zurückgreifen, dann ist Essig eine gute Wahl, denn der wirkt desinfizierend. Gib ein paar Spritzer Haushaltsessig in warmes Wasser und wische damit und einem Schwämmchen Lichtschalter und Türklinken ab. Anschließend trocknest du sie mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Nachdem dein Heim nun wieder frisch und sauber ist, genieß am besten einen magenfreundlichen Tee, wie z. B. mit Salbei.