Ein moderner Spülkasten fasst bis zu zehn Liter Leitungswasser, die bei jeder Spülung teilweise oder komplett durch die Toilettenschüssel in den Abfluss befördert werden. Da das Leitungswasser in Deutschland vom Grundwasser gespeist wird, enthält es je nach Region unterschiedlich viele Sand- und Schmutzpartikel, die sich nicht nur in der Schüssel, sondern auch im Spülkasten absetzen können. Hinzu kommen bei hoher Wasserhärte braun-gelbe oder weiß-graue Kalkablagerungen. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern kann die Funktionalität der Toilette einschränken. Wie Sie Ihren Spülkasten reinigen und entkalken können, erfahren Sie hier.
Wenn das Wasser in Ihrer Toilette durchläuft, ohne dass Sie spülen, kann dies an Kalkablagerungen und Verschmutzungen der Führung im Spülkasten liegen. Um dies zu verhindern, sollten Sie regelmäßig Ihren WC-Spülkasten entkalken und reinigen, beispielsweise mit einem hochwertigen Reinigungsmittel wie Domestos WC Blitz Original, das Kalk und Urinstein entfernt und so den Keimen, die es abtötet, den Nährboden entzieht. Beachten Sie dabei die Anwendungshinweise auf dem Produktetikett. Die Führung sollten Sie besonders gründlich reinigen.
Spülkasten reinigen – wichtigste Schritte
Wenn Sie ein Stand-WC mit Spülkasten haben, können Sie es einfach säubern und entkalken. Bei eingebauten Spülkästen kann ein Sanitär-Fachmann herangezogen werden, damit die Verkleidung um den Spülkasten herum so wenig wie möglich beschädigt wird.
Wenn Sie Ihren WC-Spülkasten entkalken oder reinigen wollen, können Sie die Hausmittel verwenden, die Sie auch für die Entkalkung anderer Haushaltsgegenstände wie dem Wasserkocher verwenden: Essigessenz ist für eine einfache Reinigung und bei schwacher Verkalkung gut geeignet. Als WC-Spülkasten-Reiniger ist Zitronensäure noch effektiver und kann – genauso wie ein kalklösendes Reinigungsmittel – für mittlere bis starke Verkalkung und Verschmutzung verwendet werden. Auch Antikalk-Tabs sind hier wirkungsvoll. So gehen Sie vor, wenn Sie Ihren Spülkasten reinigen möchten:
Spülkasten öffnen: Wenn Sie ein Stand-WC mit Spülkasten aus Keramik haben, ist der Deckel meist nur aufgelegt und kann einfach abgehoben werden. Wenn Sie einen Spülkasten öffnen möchten, der aus Kunststoff besteht, ist dieser vermutlich aufgesteckt – Sie können ihn also vorsichtig abziehen.
Spülmechanik entfernen: Hängen Sie den Arm vom Schwimmer zum Einlassventil aus und nehmen Sie den Schwimmer heraus. Lösen Sie die Mutter, mit der das Ventil am Spülkasten befestigt ist, und nehmen Sie das Ventil heraus. Kontrollieren Sie die Gummidichtungen des Schwimmers und des Ventils. Sind sie porös oder hart, sollten Sie sie austauschen.
Spülmechanik reinigen: Legen Sie alle Kleinteile in einen mit Wasser und Reinigungsmittel gefüllten Behälter und lassen Sie das Mittel einige Stunden lang wirken.
Spülkasten reinigen: Wenn Sie das Einlassventil gereinigt haben, befestigen Sie es wieder gut am Spülkasten. Geben Sie nun Reinigungsmittel in das Wasser und lassen Sie es einige Stunden lang wirken, damit sich der Kalk lösen kann. Wenn Sie anschließend den Spülkasten reinigen, verwenden Sie eine weiche Drahtbürste.
Spülkastenteile zusammenbauen: Überprüfen Sie nochmals die Dichtungen und verwenden Sie bei Bedarf Hanf, um das Außengewinde des Schlauchs abzudichten. Bauen Sie alle Einzelteile wieder so ein, wie Sie sie vorgefunden haben. Je nach Wasserhärte und Verschmutzungsgrad sollten Sie mindestens alle zwei Jahre einmal Ihren WC-Spülkasten entkalken und säubern.
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