Dein Keller ist zu voll?

Mit diesen 5 Schritten schaffst du wieder Ordnung

Aktualisiert

Keller mit Regalen und organisierten Objekten

Jedes Jahr beim Frühjahrsputz nehme ich mir vor, unseren Keller endlich wieder aufzuräumen: Vom Laufrad bis zu den alten Tennisschlägern, von längst nicht mehr benötigten Babysachen bis zum Couchsessel von der Oma (den ich endlich neu beziehen möchte) stapelt sich bei uns alles im Keller. Es ist zum Haareraufen, denn während ich unsere Wohnung mittlerweile ziemlich gut organisiert und aufgeräumt habe, schaffe ich es nicht, das Durcheinander im Keller zu beseitigen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, es jetzt mit dieser Methode Schritt für Schritt zu probieren:

Wenn Du etwas aus dem Keller im Internet verkaufen möchtest, muss es natürlich wieder wie neu strahlen: Mit dem Domestos Kraft Universal Reiniger wird alles wieder sauber. Ein paar Spritzer ins Putzwasser geben und mit einem Tuch abwischen.

Schritt 1: alles raus

Unser Kellerabteil ist zwar nicht sehr groß, aber es ist schon wirklich erstaunlich, was da alles reinpasst: Um mir einen Überblick zu verschaffen, stelle ich ganz nach der derzeit so beliebten japanischen Aufräummethode alles einmal raus. Ich bin schon gespannt, was ich dabei alles finde!

Schritt 2: aussortieren und ausmisten

Jetzt kommt’s dick: Nachdem alles aus dem Kellerabteil herausgeräumt ist, muss ich mich nun durch das ganze alte Zeug wühlen und entscheiden, was bleiben darf und was nicht. Ein guter Tipp, den ich gerade gelesen habe: Sei nicht zu streng mit dir selbst beim Ausmisten! Man darf sich durchaus einige Stücke „gönnen“, die man eigentlich nicht braucht, aber an denen man sehr hängt. So wird es schon viel einfacher. Trotzdem werde ich versuchen, das meiste Ungebrauchte wegzuwerfen bzw. Kaputtes zu reparieren. Bevor ich das Kellerabteil wieder einräume, putze ich alles, was wieder hinein darf.

Schritt 3: Kellerabteil reinigen und besser beleuchten

Im nächsten Schritt geht’s mit dem Besen oder Staubsauger hinein und alles wird mal so richtig sauber gemacht. Außerdem wische ich den Boden und überprüfe, ob irgendwo Wasser eindringt. Falls dies der Fall ist, solltest du schnellstmöglich die Vermietung oder den Hausbesitzer informieren, denn Wasserschäden im Keller sind besonders bei alten Häusern recht häufig und können zu Schimmel und anderen schwerwiegenden Problemen führen. Beim Putzen befreie ich außerdem die Lampen und Fenster (falls vorhanden) von Staub und Schmutz. Gegebenenfalls tausche ich Glühbirnen aus oder installiere eine neue Beleuchtung, damit ich alles im Keller gut im Blick habe.

Schritt 4: Ordnungssysteme mit Schränken und Haken installieren

Am besten geeignet für die Lagerung im Keller sind Hochschränke mit etwas Abstand zum Boden wegen der Feuchtigkeit. Diese gibt es für wenig Geld im Baumarkt und sind meist aus Alu oder Holz. Mit etwas Planung kann man auch wenige Quadratmeter geschickt ausnutzen. Zum Verstauen meiner Habseligkeiten verwende ich durchsichtige Plastikboxen und Kartonboxen, die ich mit dem Inhalt beschrifte. So ist alles zu Beginn der Saison schnell auffindbar: Im Spätherbst habe ich unsere Mäntel, Skijacken und Accessoires griffbereit, im Sommer sind Taucherbrille und Flossen schnell zur Hand. Praktisch sind auch Wandhaken, an denen Utensilien wie Schneeschaufeln oder Sportgeräte und sogar Fahrräder aufgehängt werden können und so mehr Stellplatz verfügbar ist. An der Kellertüre befestige ich ein Sortiersystem aus Stoff, in dem ich Kleinteile wie Nägel und Schrauben oder Kabel verstaue.

Schritt 5: Flaschen richtig lagern

Der Keller ist der beste Ort, um Wein einzulagern, denn hier ist es dunkel und kühl und die Temperatur bleibt übers Jahr relativ gleich. Deshalb bewahre ich hier unsere Weinflaschen auf – die Investition in ein Weinregal hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn so habe ich Rotwein, Weißwein, Prosecco & Co. immer griffbereit. Flaschen mit Korken solltest du liegend lagern, damit der Naturkorken nicht austrocknet. Flaschen mit Schraubverschluss können auch stehen. Übrigens müssen Bierflaschen auf jeden Fall stehend gelagert werden, damit sich die Hefe am Boden und nicht an der Seite anlagert. Bier verliert schon nach 3 Monaten den Geschmack, deshalb immer gleich aussortieren und aufbrauchen.

Schritt 6: Obst und Gemüse im Keller optimal frisch halten

Als Obst- und Gemüsekisten-Abonnent bekomme ich wöchentlich zum Beispiel Kartoffeln oder Äpfel geliefert, die ich dann im Keller zwischenlagere. Kühl und dunkel aufbewahrt halten sie dort bis zu mehreren Monaten. Da Äpfel beim Nachreifen Ethylen abgeben, sollten die verschiedenen Obst- und Gemüsearten getrennt voneinander gelagert werden. Dazu habe ich mir ein günstiges, fahrbares Holzkistensystem im Baumarkt gekauft. So ist mein Obst und Gemüse gut belüftet und ich kann den Rollcontainer beliebig, je nachdem was sich gerade sonst noch im Keller befindet, platzieren. Ein Keller mit System – das spart Zeit und Aufwand und zahlt sich auf jeden Fall aus!

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