So reinigst du deinen Espressokocher

Charlie Kim entfernt Kalkflecken und braune Kaffeereste.

Aktualisiert

Teekanne, Kaffeesieb, Kaffeetassen und Topf mit Kaffeebohnen auf Holztisch

Die Zubereitung von Kaffee hat sich in jüngster Zeit ja zu einer wahren Kunstform entwickelt. In meiner Wohngegend öffnen regelmäßig neue trendige Coffee Shops, die eine Vielzahl an Kaffeesorten anbieten. Ich schwöre trotz dieses Trends auf meinen kleinen, feinen Espressokocher und liebe mein morgendliches Ritual, mir einen Espresso mit Milch zuzubereiten. Der tagtägliche Gebrauch hinterlässt jedoch Spuren: Schon nach kurzer Zeit sah mein Espressokocher aus Aluminium sehr mitgenommen aus mit zahlreichen Kalkablagerungen im Kannenunterteil und braunen Kaffeeflecken im Kannenoberteil. Wie du deinem Espressokocher aus Aluminium wieder Glanz verleihst, erfährst du im Folgenden:

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1. Die tägliche Reinigung deines Espressokochers

Nachdem du deinen Espressokocher benutzt hast, solltest du ihn immer mit Wasser ausspülen. Schraube ihn dazu zunächst auseinander und entferne Kaffeereste. Spüle ihn dann unter laufendem warmen Wasser ab. Du kannst zur Reinigung auch einen weichen Schwamm verwenden, mit dem du Kaffeeflecken gut entfernen kannst. Verzichte auf jeden Fall bei der Reinigungen auf einen angerauten Schwamm oder Stahlreiniger, denn die könnten die beschichtete Oberfläche deines Kochers zu sehr angreifen und zerstören. Sei ebenfalls mit dem Gebrauch von Spülmittel vorsichtig, verwende es wenn möglich in Maßen und vor allem für die äußere Reinigung oder spüle deinen Espressokocher danach gründlich aus, damit das Spülmittel deinem Kaffee keinen unangenehmen Beigeschmack verleiht. Anschließend trocknest du die Einzelteile gut, bevor du sie wieder zusammen baust. Mindestens einmal wöchentlich solltest du auch die mittleren Teile deines Espressokochers, also Trichter und Dichtung, auseinanderbauen und reinigen.

2. So entkalkst du deinen Espressokocher

Je kalkhaltiger das Wasser in deiner Region ist, desto schneller machen sich weiße Kalkablagerungen im Kannenunterteil bemerkbar. Die sind zunächst nicht weiter schlimm, können jedoch mit der Zeit den Geschmack deines Kaffees beeinflussen. Daher solltest du ab und zu deinen Espressokocher entkalken. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Zitronensäure: Vermische circa 2 bis 3 Esslöffel Zitronensäure mit 1 Liter Wasser und weiche die Teile deiner Espressokanne darin circa 15 Minuten ein. Die Gummidichtung solltest du vorher entfernen. Anschließend spülst du die Einzelteile gründlich mit Wasser ab.
  • Entkalker: Du kannst auch einen professionellen Entkalker für Espressokocher verwenden. Meist basieren diese auf Zitronensäure und sind daher der oben beschriebenen Methode sehr ähnlich. Folge dazu der Gebrauchsanweisung des Produktes.
  • Essig: Auch normaler Haushaltsessig ist ein gutes und vor allem natürliches Mittel gegen Kalkablagerungen. Gib einfach 2 bis 3 Teelöffel Essig auf 1 Liter Wasser und weiche darin die Einzelteile – bis auf die Gummidichtung – deines Espressokochers ein. Anschließend spülst du alles gut mit Wasser ab.

3. So vermeidest du, dass sich schnell Kalk und Verschmutzungen in deinem Espressokocher ablagern

Die Beschichtung deines Espressokochers ist speziell dafür gemacht, Ablagerungen und Schmutz aller Art abzuweisen. Alles, was diese Beschichtung angreift, macht auch deinen Espressokocher anfälliger, ob für Kalk oder Kaffeeflecken. Sei deshalb vorsichtig, wenn du deinen Espressokocher reinigst und verwende keine kratzigen Putzschwämme oder Mikrofasertücher, welche das Material angreifen können. Ebenso solltest du auf scharfe Putzmittel verzichten, wie z. B. Scheuermilch. Falls du ein mildes Spülmittel verwendest, achte immer darauf, anschließend den Espressokocher gut mit Wasser abzuspülen. Vermeide zudem, die Kanne zu lange auf dem heißen Herd stehen zu lassen. Ist der Kaffee fertig gekocht, dann solltest du die Kanne vom Herd nehmen. Vergisst du das öfter mal, dann kann es passieren, dass das Unterteil dabei beschädigt wird. Aluminium ist ein recht weiches Material. Ist das gesamte Wasser entwichen, dann greift die Hitze direkt das Material an, Kalk kann sich schneller ablagern und dein Espresso kann schon bald bitter schmecken.

Tipps zum Reinigen deiner Spülmaschine findest du hier.

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