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Aussenreinigung

Autos polieren und wachsen: Anleitung

Das Auto polieren und waschen erscheint vielen als eine aufwendige Aufgabe, hier finden sie eine Reihe nützlicher Tipps um ihnen die Arbeit zu erleichtern!

Das Wachsen der Lackflächen und das Polieren der Metall- und Kunststoffelemente sind wichtige Maßnahmen zur Autopflege. Sie schützen das Auto vor schädlichen Umwelteinflüssen. Außerdem sieht es frisch poliert und gewachst praktisch wieder wie neu aus. Allerdings erscheint das Auto Polieren und Wachsen vielen als abschreckende, aufwendige und anstrengende Aufgabe und es gibt in der Tat ein paar Dinge, die man wissen sollte, um keinen Schaden anzurichten. Hier also eine Reihe nützlicher Tipps.

Metall- und Kunststoffelemente polieren

Vor dem Wachsen des Autos sollten Metall- und Kunststoffelemente poliert werden. Dazu benötigen Sie Folgendes:

  • einen Polierschwamm oder ein weiches Tuch
  • Autopolitur für Metall- und Kunststoffelemente (oder eine Autopolitur, die für beides geeignet ist)

Als Erstes sollten Sie feststellen, welche Elemente am Auto aus Kunststoff bzw. aus Metall sind. Heutzutage finden sich an vielen Autos Elemente, die wie Metall aussehen, bei denen es sich aber in Wirklichkeit um verchromten Kunststoff oder um Metall handelt, das zum Schutz vor Rost und Kratzern überlackiert und mit Klarlack überzogen wurde.

  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich um ein Metallelement handelt, geben Sie etwas Metallpolitur auf den Schwamm oder das Tuch und tragen Sie ein wenig auf die fragliche Stelle auf.
  • Schauen Sie sich den Schwamm oder das Tuch danach an. Wenn es sich bei der Stelle tatsächlich um Metall handelt, sehen Sie charakteristische, dunkelgraue Rückstände. Wenn nicht, haben Sie es mit einem Klarlack zu tun. Mit Klarlack überzogene Stellen dürfen nicht mit Metallpolitur behandelt werden, da der Klarlack sonst beschädigt wird.
  • Wenn Sie herausgefunden haben, welche Elemente tatsächlich aus Metall sind, tragen Sie Autopolitur auf und polieren Sie die Stellen mit einem Elektro-Polierer (im Fachhandel oder online erhältlich) oder mit guter alter Muskelkraft.
  • Behandeln Sie Scheinwerfer, Blinker und Bremslichter mit Kunststoffpolitur. Damit entfernen Sie die Schmutzschicht, die sich von Zeit zu Zeit absetzt.
  • Decken Sie angrenzende Bereiche ab, wenn Sie mit Kunststoffpolitur arbeiten, so dass sie nicht auf den Lack gerät und diesen beschädigt.
  • Polieren Sie auch die Radkappen, und zwar mit speziellem Felgenreiniger oder – wenn die Felgen aus reinem Metall bestehen (Sie können das, wie oben beschrieben, prüfen) – mit Metallpolitur.

Lackierung wachsen

Auf das Polieren der Metall- und Kunststoffelemente folgt bei der Autopflege das Wachsen der lackierten Flächen. Früher war das eine langwierige, mühsame Arbeit mit einer zähen Carnaubawachs-Paste, die sich nur sehr schwer verteilen ließ. Ein Auto damit zu wachsen, dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Modernes Autowachs können Sie dagegen ohne große Mühe auftragen und leicht Rückstände entfernen.

  • Lesen Sie aber unbedingt die Herstelleranweisungen Ihres Autos. Dort finden Sie Hinweise, welche Produkte für Ihr Auto geeignet sind und welche nicht.
  • Ist Ihr Auto mit einem Klarlack überzogen (zuvor in der Beschreibung nachlesen!), dann verwenden Sie ausschließlich Produkte, die explizit für Klarlacke ausgewiesen sind. Andere Produkte sind oftmals zu rau und können die Oberfläche schädigen.
  • Standardautowachse gibt es in zahlreichen Varianten von unterschiedlichen Herstellern. Einige sind speziell auf bestimmte Lackfarben ausgelegt. Solche Spezialwachse sind besonders für schwarze Autos empfehlenswert, denn normale Wachse können weiße Streifen hinterlassen, wenn sie nicht korrekt eingearbeitet werden.
  • Wenn Sie nicht viel Zeit haben oder nur ein paar kleine Nachbesserungen vornehmen möchten, können Sie statt Autowachs ein Ausbesserungsspray verwenden. So bleibt Ihr Auto auch ohne eine komplett neue Wachsschicht geschützt.
Auto polieren mit einem Microfasertuch

Tolle Tipps


Wer sein Auto auf Hochglanz bringen will, sollte folgende Tipps beherzigen. Absolut streifenfreie Fenster erzielen Sie, wenn Sie das normale Reinigungstuch gegen Zeitungspapier eintauschen. Sprühen Sie einfach Glasreiniger auf und polieren Sie die Scheiben mit dem Papier. Auch das gute, alte Fensterleder ist dafür hervorragend geeignet. Darüber hinaus ist ein weiches, saugfähiges Fensterleder ideal, um ein Auto nach der Wäsche zu trocknen, ohne den Lack zu beschädigen.