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Wenn Fenster innen beschlagen: das hilft gegen Kondenswasser

Besonders in den kalten Monaten beschlagen Fenster schnell.

Aktualisiert

nebliges Fenster und dampfende Tasse

Unsere Kollegin Moni ist vor Kurzem in eine neue Wohnung gezogen. Um genauer zu sein: in eine neue alte Wohnung. In dem Altbau gibt es nicht nur tolle alte Türen und schickes Parkett, sondern auch große Doppelfenster aus Holz. Einen Haken hat die Wohnung jedoch: Seitdem es draußen kalt ist, sind die Fenster besonders morgens großflächig beschlagen und Kondenswasser sammelt sich nicht nur auf dem Glas, sondern auch auf den Fensterrahmen. Warum beschlagene Fenster ein weitverbreitetes Problem sind, welche negativen Folgen sie haben können und was du dagegen unternehmen kannst, liest du hier.

Stelle Möbel nicht direkt an Außenwände. Aufgrund des großen Unterschieds zwischen Außen- und Innentemperatur sammelt sich dort besonders schnell Feuchtigkeit und kann zu Schimmelbildung führen – die du im schlimmsten Fall noch nicht einmal sofort bemerkst.

Darum beschlagen Fenster innen besonders im Herbst und Winter

Draußen wird es kalt und wir drehen die Heizung auf, um es drinnen wohlig warm zu haben. Der starke Temperaturunterschied zwischen Innenraum und kalter Außentemperatur kann jedoch zum Beschlagen der Fenster führen. Das Fensterglas wird nämlich zum kältesten Punkt der Außenwand, an dem das in der warmen Zimmerluft enthaltene Wasser kondensiert. Begünstigt wird dieses Phänomen, wenn im Innenraum eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Besonders deutlich wird das z. B., wenn beim Kochen viel Wasserdampf entweicht oder nach dem Duschen im Badezimmer. Dabei beschlagen die Scheiben schnell. Aber auch viele Grünpflanzen und das Trocknen von nasser Wäsche in deinen Räumen erhöhen die Luftfeuchtigkeit.

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So kann Kondenswasser an den Fenstern schaden

Sammelt sich regelmäßig Kondenswasser am Inneren deiner Fenster und auf den Fensterrahmen, dann kann das zu Materialschäden führen: Besonders alte Holzfenster können dabei Schaden nehmen. Die Dichtungsmasse zwischen Fenster und Rahmen kann sich lösen, die Farbe abplatzen und Feuchtigkeit ins Innere des Holzrahmens gelangen. Dadurch kann das Holz aufquellen, sich verziehen und im schlimmsten Fall sogar schimmeln. Aber auch bei Kunststofffenstern kann zu viel Feuchtigkeit zu schwarzen Schimmelflecken auf den Silikonfugen führen und rund um das Fenster können Schimmelflecken auf der Wand entstehen.

Das kannst du gegen beschlagene Fenster tun

  1. Regelmäßig lüften: Sorge dafür, dass die Luft im Inneren regelmäßig ausgetauscht wird. Im Herbst und Winter geht das am besten mit Stoßlüften alle paar Stunden. Gekippte Fenster eignen sich hier weniger, denn dabei zirkuliert die Luft nicht genug.
  2. Die Fenster freiräumen: Ziehe Rollos tagsüber hoch und schiebe Vorhänge und Gardinen zur Seite. Sorge dafür, dass ausreichend Luft an die Scheiben kommt – eventuell musst du ein paar Grünpflanzen zeitweise umstellen.
  3. Nicht heizen ist auch keine Lösung: Besser ist, deine Wohnung ausreichend zu wärmen, denn das reduziert die Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Nicht zufällig sammelt sich Kondenswasser häufig nachts und morgens auf den Fenstern, wenn die Heizung ausgeschaltet ist, es aber draußen besonders kalt ist.
  4. Bei alten Doppelfenstern die Feuchtigkeit aufsaugen: Fülle eine alte Socke mit Katzenstreu und lege sie zwischen die Doppelfenster. Die Streu saugt die Feuchtigkeit auf. Alternativ kannst du auch eine Schale Salz dort platzieren.
  5. Ein Luftentfeuchter bei schweren Fällen: Hilft alles oben Genannte nicht, dann kannst du deine Raumluft mit einem Luftentfeuchter von zu viel Luftfeuchtigkeit befreien. In solch schweren Fällen empfiehlt es sich zudem, einen Fachmann zurate zu ziehen. Deine Fenster können zu dicht oder nicht dicht genug sein oder die Wärmedämmung der Außenwände nicht richtig funktionieren.

Lies auch unsere Tipps zum Heizen: So sparst du Heizkosten im Winter.

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