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Rundes Aquarium mit Goldfisch und blauem Hintergrund
Familie

So machst du dein Aquarium sauber

Charlie Kims Fische haben immer den Durchblick

Ich darf in meiner Wohnung leider keine Haustiere halten, das heißt, keine Tiere mit Fell wegen Allergien von Nachbarn. Ein paar kleine tierische Freunde hätte ich aber doch gern daheim und habe mich deshalb nach einem Aquarium umgeschaut. Schick sehen die ja schon aus und als begeisterter Muschel- und Steinsammler könnte ich mich ganz der Unterwasser-Deko widmen. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass ich mich mit einem Fischtank nicht überfordere, habe ich mir zunächst jedoch angeschaut, wie viel Reinigung und Pflege auf mich zukommen würde. Und es ist in der Tat etwas aufwendiger als ich dachte:

1. Pflege und Reinigung deines Aquariums: das ist täglich bzw. alle paar Tage nötig

Damit es deinen Fischen immer gut geht, musst du tatsächlich täglich ein paar Handgriffe unternehmen, damit das Aquarium sauber bleibt und gut funktioniert:

  • Mit einem Kescher fischt du einmal täglich abgestorbene Pflanzenreste und Futterreste aus dem Wasser.
  • Täglich solltest du auch prüfen, ob Filter, CO2-Pumpe und Heizung einwandfrei funktionieren.

Alle 3 Tage solltest du die Wasserqualität prüfen, z. B. mit Teststreifen oder einem digitalen Wassertester.

Alle 4 bis 5 Tage solltest du das Folgende tun:

  • Reinigung der Innenscheiben, z. B. mit einem Reinigungsmagneten oder einem Klingenreiniger, mit denen du nicht ins Wasser greifen musst. Solltest du doch einmal mit deinen Händen in dein Aquarium greifen müssen und dabei Gummihandschuhe verwenden, achte darauf, dass diese sich dafür eignen und keine Partikel abgeben, die die Wasserqualität beeinflussen und schlecht für deine Fische sind. Zur Reinigung der Innenscheiben kannst du alternativ einen Algenschwamm benutzen.
  • Damit deine Fische auch gut nach draußen schauen können, putzt du gleich die Außenscheiben mit. Hier reicht Glasreiniger (wie von Viss) und ein sauberes Baumwolltuch. Achte darauf, dass nichts vom Glasreiniger ins Wasser gelangt. Am besten du sprühst den Glasreiniger direkt auf das Tuch und reibst damit deine Scheiben außen ab.

2. Die wöchentliche Pflege und Reinigung deines Aquariums

Zur wöchentlichen Reinigung deines Aquariums zählt die Reinigung des Aquariumbodens von Fischkot, Futterresten und abgestorbenen Pflanzenteilen, z. B. mit einer Mulmglocke. Den Schlauch der Mulmglocke hängst du am besten in einen Eimer und nicht direkt ins Wasserbecken. So stellst du sicher, dass keiner deiner Fische aus Versehen im Abfluss landet. Hast du Sand auf dem Aquariumboden, dann ist der Mulmsauger nicht geeignet. Hier besser den Sand selbst auflockern oder wühlende Fischarten einsetzen.

3. Diese Arbeiten fallen alle paar Wochen zusätzlich an

Deko wie versunkene Schatztruhen kannst du alle zwei Wochen aus dem Aquarium nehmen und reinigen, am besten mit lauwarmem Wasser. Alle drei Wochen solltest du unbedingt die Pumpe deines Aquariums reinigen und alle zwei bis drei Wochen tauschst du das Wasser aus, jedoch nur circa 20 bis 30 Prozent, damit das biologische Gleichgewicht erhalten bleibt. Deinen Filter solltest auch regelmäßig reinigen. Empfehlungen reichen hier von 1 Mal pro Monat bis 1 Mal pro Jahr.

Achte grundsätzlich darauf, deine Fische so wenig wie möglich zu stören und beschränke dich beim Putzen deines Aquariums auf das Wichtige. Jeder Eingriff in dein Aquarium kann deine fischigen Freunde stressen und ändert die Wasserwerte, die jedoch stabil bleiben sollen.

Top Tipp

 

Algenfressende Fische oder Schnecken säubern dein Aquarium auf ganz natürliche Weise. Damit die tierischen Helfer Algen von den Innenscheiben fressen, dürfen sie jedoch nicht überfüttert werden. Blaualgen oder braune Kieselalgen solltest du jedoch selbst entfernen.