So bleichen Jeans beim Waschen nicht aus.

Charlie Kim verrät Ihnen, wie Sie Jeans richtig pflegen und welche Wäschezeichen wichtig sind

Aktualisiert

dunkle Jeans

Ich liebe Jeans. Ich hasse es, neue Jeans zu kaufen. Daher tue ich alles dafür, meine Jeans richtig zu waschen, damit sie möglichst lange halten und nicht frühzeitig ausbleichen. Lesen Sie, welche Tipps ich für die richtige Pflege Ihrer Jeans habe und auf welche Wäschezeichen Sie besonders achten müssen:

Ausgebleichte Jeans sieht wieder wie neu aus, wenn Sie sie nachfärben.

1. Nach dem Kauf die Farbe fixieren

Bevor Sie Ihre neue Jeans das erste Mal in die Waschmaschine werfen, sollten Sie zunächst die Farbe fixieren. Das geht ganz schnell und simpel: Legen Sie die Jeans circa 1 Stunde in kaltes Salzwasser und waschen Sie sie danach im Kaltwaschgang. Sie können für die Salzlauge ein spezielles Fixiersalz in der Drogerie kaufen oder einfach das Speisesalz aus der Küche nehmen (auf 2 Liter Wasser kommt circa 1 Esslöffel Speisesalz).

2. Nicht zu oft in die Waschmaschine

Ich bin ein reinlicher Mensch und mag frisch gewaschene Wäsche. Bei Jeans muss ich deshalb meinen Waschtrieb etwas zügeln, denn zu häufiges Waschen tut ihnen nicht gut und lässt die Farbe schnell ausbleichen. Wie oft Sie die Jeans in der Waschmaschine waschen, müssen Sie letztlich selbst entscheiden. Ich trage meine Jeans mindestens eine bis zwei Wochen lang. Ich habe auch Freunde, die eine Jeans bis zu vier Wochen lang tragen können vor dem nächsten Waschgang.

3. Wäschezeichen: so waschen Sie Jeans in der Waschmaschine

Sie haben Ihre Jeans schon zwei Wochen auf der Haut und finden, es ist Zeit für eine richtige Maschinenwäsche? Kein Problem. Prüfen Sie zunächst auf jeden Fall die Wäschezeichen in Ihrer Jeans, um die maximale Gradzahl bzw. Temperatur herauszufinden. Waschen Sie Jeans immer von links, damit das Waschmittel nicht so stark den Stoff angreift und weniger Farbe verloren geht. Am besten waschen Sie Jeans zusammen mit anderen Jeans oder dunklen Sachen. Wählen Sie ein schonendes Waschprogramm. Meist reichen 30 Grad aus. Je niedriger der Schleudergang ist, desto schonender ist es für Ihre Jeans. Sie brauchen Hilfe beim Lesen der Wäschezeichen? Unser Artikel “Was bedeuten die Waschsymbole auf den Pflegeetiketten?” erklärt Ihnen, was die Symbole bedeuten.

4. Gehören Jeans in den Trockner?

Diese Frage ist nicht mit ja oder nein zu beantworten. Prüfen Sie zunächst in den Wäschezeichen ob das Trocknersymbol durchgestrichen ist oder nicht. Ist Trocknen erlaubt, heißt das, dass Ihre Jeans wahrscheinlich einen hohen Baumwoll- bzw. Denimanteil hat und vom Hersteller bereits so vorbehandelt wurde, dass sie beim Trocknen nicht mehr eingeht. Ist das Trocknersymbol durchgestrichen, sollten Sie Ihre Jeans besser an der Luft trocknen. Ihre Jeans besteht dann vermutlich aus einer Mischung aus Baumwolle und Elasthan, wie es bei Stretchjeans der Fall ist. Die gehören eher nicht in den Trockner. Fehlt das Symbol ganz, können Sie anhand des Materials entscheiden, ob Sie einen Trocknerdurchgang riskieren möchten. Haben Sie einen Trockner, der auch mit Kaltluft trocknen kann, dann können Sie alle Jeansarten darin trocknen.

5. Katzenwäsche zwischendurch im Gefrierfach

Auch ohne häufiges Waschen können Jeans gepflegt aussehen. Kleine Flecken können Sie zum Beispiel gezielt mit der Zahnbürste und etwas Spülmittel entfernen. Wenn Sie Ihre Jeans über Nacht ins Gefrierfach legen, tötet das Bakterien besser ab als ein lauwarmer Waschgang und hilft gegen unangenehme Gerüche.

6. Essig und Jeans – geht das?

Selbst bei der Pflege meiner Jeans kommt mein liebstes Haushaltsmittel Essig zum Einsatz. Geben Sie ab und zu eine halbe Tasse Essig mit in die Waschmaschine. Das wirkt farbfixierend und Ihre Jeans bleichen nicht so schnell aus.

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