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So pflegen und lagern Sie Ihre Kleidung zu Hause richtig
Kleiderpflege

So pflegen und lagern Sie Ihre Kleidung zu Hause richtig.

Mit Charlie Kims Tipps sehen Ihre Lieblingsstücke immer wie neu aus

Ich bin kein Fan von Fast Fashion. Ich liebe meine Kleidung und achte sehr darauf, dass sie so lange wie möglich wie neu aussieht. Dazu zählt neben der richtigen Wäsche die richtige Pflege und Lagerung zu Hause. Ich habe einmal meine 5 besten Tipps dazu für Sie aufgeschrieben.

1. Kleidung niemals dreckig oder mit Flecken lagern

Auch wenn es sich nur um kleine Verunreinigungen handelt: Sie sollten niemals Kleidung in dreckigem Zustand für längere Zeit lagern oder weglegen. Nicht nur ist es angenehmer, bei der Wahl Ihres Tagesoutfits keine bösen Überraschungen zu erleben, was den Zustand Ihrer Kleidung angeht. Vor allem halten Sie so Plagegeister wie Kleidermotten fern. Motten lieben nämlich menschliche Gerüche und Nutzungsspuren wie Hautschuppen, Schweiß, Dreck oder Urin und siedeln sich dann besonders gern an. Am besten ist es, Motten erst gar keine Chance zu geben, sich in Ihren vier Wänden oder gar Ihrem Kleiderschrank einzunisten. Sind sie erst einmal da, wird man sie nur schwer wieder los.

2. Achten Sie auf den Inhalt von Taschen

Sie kennen sicher auch das Gefühl, wenn Sie nach Monaten mal wieder ein Jacke anziehen und ahnungslos in die Taschen greifen... Über einen vergessenen Geldschein freut man sich vielleicht, aber sicher nicht über alte Taschentücher, verklebte Bonbons oder verknautschtes Papier. Reste dieser Art sind nicht nur unangenehme Fundstücke. Sie riskieren mit ihnen auch Flecken, Abdrücke, Verfärbungen in Ihrer Kleidung – und das Ansiedeln von Schädlingen aller Art, allen voran Motten. Dabei ist es so einfach, kurz die Taschen zu leeren, bevor man Kleidungsstücke weghängt.

3. Aufhängen oder ablegen? Auf das Material kommt es an

Achten Sie darauf, Ihre Kleidung entweder mit dem Bügel aufzuhängen oder zusammenzufalten und wegzulegen. Dabei kommt es auf die Art der Kleidung und das Material an, welche Weise der Lagerung besser ist. Leichte Kleidung und Kleidung, die schnell knittert, gehört besser auf den Bügel. Dazu zählen zum Beispiel Blusen, Hemden, Kleider und Blazer. Hosen und Röcke können ebenfalls aufgehängt werden. Dafür verwenden Sie am besten einen speziellen Bügel mit Klammern bzw. Querstange.
Strickwaren, Pullover, Cardigans und T-Shirts können entweder aufgehängt oder zusammengefaltet werden. Bei schweren Materialien wie Wolle besteht jedoch die Gefahr, dass die Maschen beim Aufhängen nachgeben und sich das Kleidungsstück aushängt. Auch können Bügel, die nicht gut auf die Schulterform der Kleidung passen, Beulen hinterlassen. Ich bevorzuge für meine T-Shirts und Pullover definitiv das Zusammenfalten.

4. Die „DKST“-Regel und Duftsäckchen

„DKST“ steht für dunkel, kühl, sauber und trocken und beschreibt den idealen Ort für Ihre Kleideraufbewahrung. Egal, ob Sie sich für den Kleiderschrank, ein Regalsystem oder gar den Dachboden entscheiden: Es sollte dort dunkel sein, damit Ihre Kleidung nicht ausbleicht. Es sollte kühl sein, denn dann halten sich Schädlinge wie Motten dort nicht gern auf. Und es sollte sauber und trocken sein, denn bei Feuchtigkeit kann sich Schimmel bilden und unangenehme Gerüche können entstehen.
In meinem Kleiderschrank hängt zusätzlich ganzjährig ein Duftsäckchen mit Lavendel. Das verbreitet nicht nur einen angenehmen Duft, sondern hält auch Kleidermotten fern. Wer Lavendel nicht mag, kann auch geruchsneutrales Mottenpapier in den Schrank oder in die Garderobe legen.

5. Immer das Wäschezeichen lesen

Zugegeben, es ist auch mir schon passiert: Ich habe ein neues Kleidungsstück ohne vorher das Waschetikett zu lesen in der Waschmaschine gewaschen und danach war es nur noch als Puppenkleidung zu gebrauchen. Aber aus Fehlern kann man bekanntlich lernen. Achten Sie daher immer genau auf die Wäschezeichen in Ihrer Kleidung. Eine unbedachte Wäsche reicht, um Ihr liebstes neues Stück für immer zu ruinieren.

Top Tipp


Ihre Kleiderbügel werden knapp und Sie haben ein paar Blusen, die Sie verstauen und zusammenfalten müssen? Legen Sie Seidenpapier in die gefaltete Bluse und vermeiden Sie so hässliche Abdrücke.