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Die richtige Schlittenpflege: Schlittenkufen wachsen

Mit polierten und gewachsten Schlittenkufen macht Schlittenfahren einfach mehr Spaß. Schlitten wachsen leicht gemacht: Wir haben für Dich die besten Tipps für das Wachsen von Schlittenkufen – von professionellem Schlittenwachs oder Skiwachs bis zu günstigen Hausmittelwachsen wie Kerzen oder Salatöl.

Aktualisiert

Schlitten

Schlittenfahren mit rostigen Kufen macht keine Freude

Der Winter ist endlich da und hat über Nacht eine weiße Schneelandschaft beschert. Jetzt schnell den Schlitten aus dem Keller oder vom Dachboden holen und nix wie ab auf die Piste und um die Wette rodeln. Aber ach: Die Kufen sind angerostet. Und auch wenn du deinen Schlitten jetzt trotzdem zum Berg nimmst: Sieger im Schlittenrennen wirst du damit bestimmt nicht. Schlittenfahren mit rostigen, stumpfen Kufen macht keine Freude. Wie du deinen Schlitten in Nullkommanix in Top-Form bringst, den Rost von den Kufen entfernst und die Schlittenkufen wachst, das liest du hier.

Ein Holzschlitten hält bei richtiger Pflege und Lagerung sehr lange und kann sogar von Generation zu Generation weitergegeben werden. Damit das bei deinem Schlitten auch so ist, solltest du regelmäßig Schmutz, Salz und Rost entfernen - und die Kufen wachsen.

So bringst du deinen Schlitten nach der Sommerpause in Top-Form

Rost von Schlittenkufen entfernen

Wenn dein Schlitten längere Zeit unbenutzt eingelagert war, hat sich an den Kufen wahrscheinlich etwas Rost gebildet. Prüfe zunächst, ob der Rost an den Schlittenkufen nur oberflächlich vorhanden ist – dann ist es Flugrost. Sind die Kufen sehr stark verrostet oder gar durchgerostet, dann tauschst du sie am besten ganz aus. Hole dir dazu Rat in einem Fachgeschäft für Sport- und Wintersportausrüstungen.

Handelt es sich um Flugrost, dann lässt sich dieser recht einfach entfernen. Dazu nimmst du im ersten Schritt ein mittelkörniges Schleifpapier (40er bis 80er Körnung) und schleifst damit in Fahrtrichtung die Kufen, bis der Rost vollständig weg ist. Achte darauf, das Schleifpapier geradlinig und gleichmäßig zu führen, um Rillen oder kleine Unebenheiten auf den Kufen zu vermeiden.

Anschließend nimmst du noch etwas feine Stahlwolle und gehst damit ebenfalls in Fahrtrichtung über die Kufen. Vermeide auf jeden Fall, beim Schleifen das Holz des Schlittens zu beschädigen oder die Holzbeschichtung mit abzuschleifen.

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Abschließend entfernst du mit einem trockenen Lappen oder einer weichen Bürste alle Staubreste. Sind die Kufen frei von Schmutz und Rost, sauber und trocken, stellt sich die Frage, wie du die Kufen am besten wachsen kannst.

Schlitten wachsen womit?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Schlittenkufen zu wachsen. Im Handel findest du Schlittenwachs oder Skiwachs. Die sind aber vergleichsweise teuer. Billige Hausmittel zum Schlittenkufen wachsen sind einfache Kerzen oder günstige Salatöle.

Wie wachse ich einen Schlitten?

Um die Schlittenkufen zu wachsen, eignet sich am besten ein klassisches Schlittenwachs oder Rodelwachs, das du im Handel kaufen kannst. Gewachst wird immer in Fahrtrichtung. Trage das Wachs dünn mit einem sauberen weichen Lappen auf und entferne überschüssiges Wachs. Es sollte sich nur ein dünner Wachsfilm auf den Kufen deines Schlittens befinden.

Schlittenwachs gibt es in mehreren Varianten, beispielsweise als klassisches Wachs, als Fluid oder sogar als Spray. Handelsübliche Packungen kosten etwa 8 bis 10 Euro.

Eignet sich Skiwachs für Schlittenkufen?

Skiwachs ist grundsätzlich auch geeignet, um die Kufen deines Schlittens in Bestform zu bringen. Es hat allerdings den Nachteil, dass es warm aufgetragen werden muss.

Schlittenkufen wachsen mit Hausmitteln

Hast du gerade kein Schlittenwachs zur Hand, dann gibt es auch noch ein paar alternative Hausmittel, die sich ebenfalls zum Wachsen der Kufen eignen.

Der Klassiker ist die Wachskerze: Gehe mit der Kerze ein paar Mal in Fahrtrichtung über die Kufen. Am besten eignet sich das Wachs aus weißen Haushaltskerzen. Kerzenwachs hat allerdings den Nachteil, dass es nicht sehr lange auf den Kufen hält.

Fett und Öl: Fette und Öle schmieren – und sind daher eine Alternative beim Schlitten wachsen. Du kannst deine Kufen beispielsweise mit einer Speckschwarte oder einem Salatöl wieder in Form bringen. Das ist aber eine Notlösung, denn Fette und Öle reiben sich schnell ab. Und außerdem gehören Lebensmittel nicht auf die Kufen.

Und jetzt keine Zeit mehr verlieren und ab auf die Piste! Achte nach dem Rodeln immer darauf, die Kufen trocken zu wischen und Schmutz und Salz zu entfernen.

Schlittenpflege leicht gemacht

Am Ende des Winters lohnt es sich, den Schlitten für die Sommerpause zu präparieren und so einzulagern, dass er beim nächsten Wintereinbruch gleich einsatzbereit ist. Und das geht so:

  1. Schmutz entfernen: Nimm einen Eimer mit warmem Wasser und einen Lappen und wasche den Schlitten einmal feucht ab. Du kannst auch ein neutrales Spülmittel in das Wasser geben, wie das Free & Clear von Sieben Generationen.

  2. Wische den Schlitten anschließend gut trocken.

  3. Zum Schluss wachst du die Kufen noch mal mit einem Schlittenwachs oder Kerzenwachs. So verhinderst du, dass sich bis zum nächsten Winter Flugrost an den Kufen ansammelt.

  4. Lagere den Schlitten an einem trockenen Ort. Gut geeignet sind beispielsweise trockene Keller oder Dachböden.

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