Ein Blick in die Zukunft: Sind Putzroboter unsere neuen Haushaltshelfer?

Utopie oder Realität – das können Putzroboter wirklich

Aktualisiert

Roboterstaubsauger zum Reinigen von Parkett

Saugst du deinen Boden noch selber oder macht das schon ein Putzroboter? In vielen Haushalten sind die praktischen Helfer angekommen und erledigen lästige Putzarbeiten. Manche Putzroboter wischen sogar nass. Wir wagen einen Blick in die Zukunft des Putzens und erklären dir, welche Putzroboter es gibt und was sie heute schon können. Außerdem verraten wir dir, wie sie uns bald noch mehr helfen können.

Unter Heizkörpern kann ein Putzroboter leicht hängen bleiben. Wähle deshalb ein flaches Modell, das problemlos darunter passt. Damit dein Putzroboter nicht die Treppen hinunterstürzt, solltest du regelmäßig seine Sensoren kontrollieren.

Putzroboter zum Staubsaugen

Letztens im Büro: Wenn alle Feierabend machen, ist er dran. Emil, unser Putzroboter, startet dann seine Putzschicht. Auf Knopfdruck dreht das scheibenförmige Gerät seine Runden und saugt wie ein normaler Staubsauger Schmutz und Staub von den Böden. Niemand muss ihn dabei herumführen, er findet selber seinen Weg. Auch viele Privathaushalte setzen mittlerweile auf Saugroboter, denn sie sind zudem noch leiser als ein herkömmlicher Staubsauger. Moderne Modelle sind mit einer Laserorientierung ausgestattet und können Hindernisse bereits weit im Voraus erkennen. Besonders praktisch: Per App kannst du deinen Putzroboter sogar schon von einer anderen Location aus ein- und ausschalten.

Du möchtest noch keinen Putzroboter, sondern überlegst, dir einen beutellosen Staubsauger anzuschaffen? Dann kannst du die Vor- und Nachteile hier auf Cleanipedia nachlesen.

Putzroboter, die den Boden nass wischen

Glatte Böden aus Holz, Laminat und anderen harten Materialien können mittlerweile nass von einem Putzroboter gewischt werden. Manche Modelle trocknen den Boden sogar danach. Doch wie funktioniert ein Wischroboter? Das Gerät benutzt entweder Wegwerf-Reinigungstücher oder wiederverwendbare Mikrofasertücher. Vor dem Benutzen muss ein Tank mit Wasser und Reinigungsmittel, wie zum Beispiel dem Allzweckreiniger Free & Clear von Seventh Generation, befüllt werden. Dann legt der Putzroboter von selber los:

1. Der Putzroboter trägt das Reinigungsmittel-Wasser-Gemisch auf den Boden auf.

2. Der Putzroboter wischt den Boden mit dem eingesetzten Reinigungstuch und den eingebauten Bürsten.

3. Gleichzeitig saugt er das schmutzige Wasser wieder auf.

4. Das Auftragen und Einsaugen findet in regelmäßigem Rhythmus automatisch statt. So bewegt sich der Wischroboter entlang des Bodens immer weiter, bis er auf ein Hindernis stößt. Er dreht sich automatisch in die richtige Richtung weiter.

5. Manche Modelle trocknen den Boden abschließend mit einer Saugfunktion.

Nach dem Putzvorgang musst du nur noch den schmutzigen Tank ausleeren, das Putztuch austauschen und den Wischroboter wieder an der Ladestation aufladen. Wenn du lieber deinen Holzboden auf die herkömmliche Art per Hand reinigen möchtest, dann kannst du hier auf Cleanipedia nachlesen, wie es geht.

Putzroboter zum Fensterputzen

Eine weitere lästige Putzarbeit können Putzroboter für uns erledigen: das Fensterputzen. Mittlerweile gibt es Fensterputzroboter für den privaten Gebrauch, die so ziemlich alles können. Sie saugen sich mit Vakuum am Fenster fest und arbeiten ähnlich wie die oben genannten Wischroboter. Sensoren erkennen Fenstergriffe und -abschlüsse und sorgen dafür, dass der Roboter nicht abstürzt. Gute Fensterputzroboter reinigen deine Fenster schlierenfrei und können per Fernbedienung gesteuert werden. Statt Bodenreiniger musst du nur ein geeignetes Fensterputzmittel einfüllen.

Ein kleiner Ausblick: die Zukunft der Putzroboter

In Zukunft werden Putzroboter noch viel mehr können: Wie sie Hindernisse erkennen und darauf reagieren, wird sich mittels Ultraschall und Infrarottechnik sehr stark verbessern. Durch maschinelles Lernen merkt sich der Putzroboter die genauen Grundrisse deines Zuhauses und stößt nicht mehr an Hindernisse. Schon jetzt kannst du Putzroboter per App so einstellen, dass sie putzen, wann und wo du es willst, ohne dabei zuhause sein zu müssen. Aber die Entwicklung unseres Zuhauses in ein intelligentes “Smart Home” verspricht noch mehr Erleichterung: Bald wird der Putzroboter von selber wissen, wann der Boden schmutzig ist und geputzt werden muss.

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