Wir lieben diese Vintage-Putzmittel aus Omas Zeiten

Diese alten Haushaltstipps zum nachhaltigen Putzen werden dir gefallen.

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eine halbe Zitrone über dem Spülbecken

Nachhaltigkeit ist momentan ja im Trend. Besonders im Haushalt und beim Putzen versuchen auch wir von Cleanipedia, auf nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln zu achten. Doch Nachhaltigkeit ist ja keineswegs neu. Schon unsere Omas (und vielleicht auch Opas) griffen zum Putzen auf einfache aber effektive Hausmittel und Putztricks zurück, die gleichzeitig umweltfreundlich waren – es gab ja einfach noch nicht diese große Auswahl an ausgefeilten Putz- und Haushaltsmitteln. Besonders gefallen uns diese 6 Vintage-Putzmittel und Haushaltstricks, welche wir im Folgenden mit dir teilen.

So stellst du Essigreiniger selbst her: Vermische 2 Tassen weißen Essig mit 1 Tasse Wasser und gib 20 Tropfen ätherisches Öl hinzu, z. B. Eukalyptus-, Lavendel- oder Teebaumöl. Diese Öle erzeugen einen angenehmen Geruch und bekämpfen zusätzlich Keime und Bakterien.

1. Soda und Natron entfernen Verunreinigungen und Verstopfungen

Soda, auch als Waschsoda bekannt, und Natron sind wahre Allrounder im Haushalt. Sie wirken in ähnlicher Weise wie Backpulver, das als Ersatz dienen kann, solltest du gerade kein Soda oder reines Natron zur Hand haben. Beides kannst du übrigens in Drogerien und Baumärkten preisgünstig in Pulverform kaufen. Soda und Natron kannst du zur Reinigung von fast allem einsetzen: Du kannst damit Flecken auf Polstern und Textilien entfernen, es zum Putzen im Bad und in der Küche einsetzen, Fugen wieder weiß oder sogar einen verstopften Abfluss freibekommen. Und das auf ganz natürliche Weise und ohne Chemie.

2. Essig und Zitrone reinigen Bad und Küche und entfernen Kalkflecken

Ebenfalls vielseitig einsetzbar sind normaler Haushaltsessig und Zitronensaft. Sie sind in vielen Putzmitteln enthalten und du kannst dir damit auch einfach selbst Zitrus- und Essigreiniger herstellen. Essig und Zitronensaft helfen gegen starke Schmutzablagerungen ebenso wie gegen Kalkflecken und vertreiben gleichzeitig unangenehme Gerüche. Der Eigengeruch von Essig verfliegt übrigens schnell, wenn du bei offenem Fenster putzt oder danach gut lüftest.

3. Milch macht graue Gardinen wieder weiß

Weiße Gardinen werden mit der Zeit grau oder bekommen einen leicht gelben Schleier, der manchmal auch in der Waschmaschine nicht ganz weggeht. Ein Trick aus Omas Zeiten ist, diese Gardinen über Nacht in ein Bad aus Milch oder Buttermilch zu legen. Einfach die Badewanne mit warmem Wasser füllen und Milch oder Buttermilch hinzugießen. Die Gardinen nach dem Einweichen ganz normal nach Anleitung in der Maschine waschen.

4. Schwarzer Tee und Zeitungspapier lassen Fenster strahlen

Zum Fensterputzen braucht man nicht unbedingt teure Glasreiniger. Es reicht auch, diese mit etwas Spülmittel zu reinigen. Wenn du in das Wasser zudem noch schwarzen Tee gießt, dann wirkt das schmutzabweisend und deine Fenster bleiben länger sauber. Zum Trocknen kannst du altes Zeitungspapier zusammenknüllen und damit die Fenster abreiben. Das hinterlässt garantiert keine hässlichen Streifen.

5. Gallseife entfernt selbst hartnäckige Flecken

Gallseife gab es schon zu Omas Zeiten und entfernt selbst starke Verunreinigungen, wie Urinflecken. Gallseife gibt es entweder als feste Seife oder in flüssiger Form mit Auftragsschwamm in vielen Drogerien und Supermärkten zu kaufen. Sie basiert übrigens auf Kernseife und Rindergalle und ist zwar biologisch vollständig abbaubar, aufgrund ihrer Bestandteile jedoch nichts für Vegetarier oder Veganer.

6. Kaffee lässt deine Pflanzen gut gedeihen

Unsere Großeltern waren Experten darin, wo immer es möglich war, Dinge wieder- und weiterzuverwenden. Weggeworfen wurde wenig und vom Erzeugen heutiger Müllberge waren sie weit entfernt. Kaffeesatz fällt in den meisten deutschen Haushalten täglich an und eignet sich hervorragend als Pflanzen- und Blumendünger. Wie das genau geht, kannst du hier lesen.

Mehr zum Thema nachhaltige Hausmittel und Bio-Putzmittel gibt’s übrigens hier zu lesen.

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