Leinen waschen: Lass es schwimmen!

Leinen ist vor allem im Sommer ein wunderbar angenehmer Stoff, denn er ist leicht und luftig. Oft hört man, Leinen wäre kompliziert zu waschen. Stimmt das?

Aktualisiert

Leinen waschen

Das sind unsere Tipps:

  1. „Leinen will schwimmen“

  2. Lieber langsam schleudern

  3. Waschgang und Waschmittel passend wählen

  4. Leinen richtig bügeln

Leinen ist vor allem für Blusen, Hemden oder Sommerkleidung beliebt. Denn es ist eine atmungsaktive Naturfaser, die Feuchtigkeit aufnimmt und nach außen wieder abgibt. Daher gilt: In Leinen schwitzt man kaum. Aber gewaschen werden muss Leinen natürlich trotzdem. Wir geben dir Tipps, wie das am besten funktioniert:

„Leinen will schwimmen“

Die wichtigste Regel für das Waschen von Leinen ist, für ausreichend Platz in der Maschine zu sorgen. Daher stammt der Spruch: „Leinen will schwimmen“. Am besten wäschst du also deine Stücke aus Leinen separat. Generell füllen die meisten Menschen ihre Waschtrommel zu voll und gerade Leinen leidet, wenn es in der Maschine eng wird. 

Lieber langsam schleudern

Nicht nur viel Platz, sondern auch wenige Umdrehungen sind für Leinen empfehlenswert. Stelle die Drehzahl des Schleudergangs an deiner Waschmaschine auf höchstens 600 Umdrehungen pro Minute ein.

Waschgang und Waschmittel passend wählen

Welches Waschmittel du wählen solltest, hängt vor allem von der Farbe deiner Leinenstücke ab: Ungefärbtes Leinen kannst du mit einem Vollwaschmittel wie Coral White+ bei bis zu 95 Waschtemperatur waschen.

Gefärbte Stücke solltest du mit mildem Colorwaschmittel, z. B. von Seventh Generation oder Coral pflegen. Drehe die Kleidungsstücke dafür auf links und wähle als Waschtemperatur höchstens 40 Grad.

Leinen richtig bügeln

Leinen hat viele Vorteile: Es ist atmungsaktiv, antistatisch, fusselfrei und relativ robust. Alles das in einer natürlichen Pflanzenfaser (Leinen besteht aus Flachsfasern). Es gibt aber auch einen Nachteil: Leinen knittert schnell. Daher wirst du deine Stücke aus Leinen häufig bügeln müssen. Das Gute: Mit jedem Bügeln werden die Fasern weicher und knittern mit der Zeit weniger. Geduld lohnt sich also!

Beim Bügeln sollte der Stoff leicht feucht sein. Die Hersteller von Bügeleisen empfehlen meist eine Temperatur von ca. 200 Grad – vielleicht gibt es aber auch eine extra Leinen-Einstellung an deinem Bügeleisen. Wenn der Stoff sehr grob und starr ist (z. B. bei Westen oder Vorhängen) dann bügle ihn von beiden Seiten.

Ursprünglich veröffentlicht