Was hilft gegen die statische Aufladung von Kleidung?

Wenn sich Kleidung statisch auflädt, klebt sie am Körper und die Haare fliegen. Ärgerlich! Wir ziehen der statischen Aufladung mit diesen Tipps den Stecker.

Aktualisiert

statische Aufladung von Kleidung

Das sind unsere Tipps: 

  • Trick 17 gegen statische Aufladung: Weichspüler

  • Haarspray als Antistatik-Spray

  • Einen Metallkleiderbügel durch die Kleidung ziehen

  • Experten-Tipp: Sicherheitsnadel in der Kleidung anbringen

  • Zeigt her eure Schuhe …

  • Fliegende Haare? Bodylotion kann helfen

Kleidung elektrisch oder statisch aufgeladen – wie kommt das?

Wenn die Fasern in Textilien gegeneinander reiben, entsteht elektrische Spannung – und die bewirkt die statische Aufladung. Die Spannung ist so klein, dass sie für Menschen ungefährlich ist, aber nervig ist sie doch. Daher haben wir hier ein paar Tricks gesammelt, wie du gegen statische Aufladung deiner Kleidung vorgehen kannst.

Übrigens: Synthetische Materialien laden sich leichter statisch auf als Naturstoffe. Achte also auf die Zusammensetzung deiner Bekleidung und kaufe lieber Baumwolle, Leinen oder Seide. Ausnahme: Wolle lädt sich ebenfalls leicht statisch auf, weil die Fasern von Natur aus abstehen und gegeneinander reiben.

Verwendest du Waschpulver, Waschmittel Kapseln oder Flüssigwaschmittel um deine Kleidung zu waschen?

Trick 17 gegen statische Aufladung: Weichspüler

Weichspüler macht deine Wäsche nicht nur weich und duftig-frisch – er wirkt auch gegen statische Aufladung! Füge deiner Wäsche einfach ein wenig Weichspüler deiner Wahl hinzu. Du kannst dir aus Weichspüler auch ein Antistatik-Spray selbst herstellen: Mische dafür 1 Teil Weichspüler mit 3 Teilen Wasser in einer Sprühflasche – voila, schon fertig! 

Haarspray als Antistatik-Spray

Auch Haarspray kannst du als Notlösung gegen statische Aufladung nutzen. Halte aber bitte immer einen Mindestabstand von 25 cm ein und besprühe nur die Innenseite. So vermeidest du Flecken. Dies gilt übrigens auch bei den speziellen Antistatik-Sprays, die du fertig kaufen kannst. Die Wirkung geht beim Waschen verloren, du musst also nach jeder Wäsche nachsprühen.

Einen Metallkleiderbügel durch die Kleidung ziehen

Die statische Aufladung kannst du durch Metall entladen. Ziehe dafür einen dünnen Kleiderbügel aus Draht durch die Kleidung, bevor du sie anziehst. Du kannst die Metallbügel natürlich auch direkt für das Aufhängen deiner Kleidung nutzen. Denke jedoch daran, dass die Metallbügel Abdrücke in dünnen Stoffen hinterlassen können.

Experten-Tipp: Sicherheitsnadel in der Kleidung anbringen

Um dauerhaft beim Tragen statische Aufladung zu verhindern – denn nach und nach lädt sich die Kleidung durch das Aneinanderreiben wieder auf – kannst du eine Sicherheitsnadel verdeckt anbringen. Sie entlädt die Spannung, bevor sie so groß wird, dass du sie an deiner Kleidung oder den Haaren merkst. Sei dabei natürlich bitte vorsichtig und wähle eine Stelle, an der dich die Sicherheitsnadel nicht stechen kann, falls sie sich öffnet.

Zeigt her eure Schuhe …

Wer immer wieder unter statisch aufgeladener Kleidung leidet, sollte einen Blick auf seine Schuhe werfen: Gummisohlen sorgen dafür, dass sich die Fasern aufstellen und so schnell Ladung aufbauen. Achte darauf, bei welchen Schuhen sich deine Kleidung statisch auflädt und wechsle dann lieber zu Modellen mit anderen Sohlen, z. B. aus Leder.

Fliegende Haare? Conditioner kann helfen

Durch den Kontakt mit Mütze, Schal oder Pulli laden sich auch Haare elektrisch auf – die berühmten „fliegenden Haare“. Um dagegen vorzugehen, verteile einen kleinen Klecks Leave-in Conditioner von Dove in der Hand, verreibe diesen zwischen den Handflächen und arbeite es vorsichtig in die Haarlängen ein. Durch die Feuchtigkeit verringert sich das Potenzial für Reibung. Das funktioniert übrigens auch am Körper, z. B. bei klebenden Röcken. Verteile dann ein wenig Bodylotion auf den Beinen und schon verringert sich das Problem.

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